Tag 22: Abschied und Heimreise

Unsere letzte Nacht in London war nicht allzu lang, wir sind um sechs aufgestanden und um sieben abgefahren. Im Haus war noch alles ruhig, aber von unseren (übrigens sehr netten!) Mitbewohnern hatten wir uns schon vorher verabschiedet. Nun sind wir also aus London raus gefahren und konnten beobachten, wie sich die Stadt in den Außenbezirken verändert. Ein Busbahnhof

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Und die Spuren der Flugzeuge in der Nähe des Flughafens im sonntäglichen Morgenhimmel

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Das waren meine letzten Bilder von London. Wir hatten eine ganze Stunde Karenzzeit eingeplant, kamen aber super pünktlich in Dover an, es war ja schließlich kaum Verkehr am Sonntag Morgen. Hier ist das Dover Castle

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Und dann wurde der Frust von der Hinfahrt wieder ausgebügelt – wir wurden ohne großes Nachfragen einfach auf die frühere Fähre geschickt und fuhren so um 10:10 Uhr schon ab.

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Hervorragend, zumal wir ja wegen der Zeitumstellung eine Stunde verlieren! Ein letzter Blick auf die Insel:

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Die Fahrt durch Frankreich und Belgien verlief dann problemlos, auch in Deutschland waren alle Straßen frei, das Umstellen auf den Rechtsverkehr fühlte sich gut an und so kamen wir nach einer entspannten Fahrt um kurz vor 20 Uhr schon zu Hause an.

Ich danke allen fleißigen Lesern, die meinen Blog, meine Bilder und damit unseren Urlaub verfolgt haben. Ich freue mich über alle Kommentare und werde natürlich auch gerne Eure Fragen beantworten, sofern Ihr denn noch welche habt…

ENDE

Tag 21: London – alles andere… ;-)

Gestern war schon unser letzter Tag in London und wir haben uns alles angeschaut, was wir in den letzten fünf Tagen nicht geschafft haben. Höhö… Nein, tatsächlich waren wir so müde, dass wir gar nicht mehr so viel gemacht haben. Wir sind aber schon um kurz nach neun unterwegs gewesen und ich habe noch zwei Bilder von der Victoria Station gemacht

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Und ein kleines Hexenhäuschen hat Eliana entdeckt, dass direkt neben der Station in einem kleinen Park steht

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Dann war aber endlich Westminster Abbey an der Reihe! Die Schlange war gar nicht so lang, die Sache mit dem London Pass ist wirklich eine gute Idee. Leider durfte man in der Kirche absolut nicht fotografieren, an jeder Ecke stand Aufsichtspersonal herum, die Taschen wurden gefilzt und die Menge an Touristen war wirklich unglaublich. Man konnte sich gar nicht richtig umschauen, alle standen sich gegenseitig im Weg herum. Dazu kamen die Ignoranten, die in die falsche Richtung liefen oder sich in eine winzige Kapelle rein drängelten, bevor man hinausgehen konnte. Ohje… Aber wir waren trotzdem beeindruckt und sind tatsächlich zweieinhalb Stunden drin! Fotos kann ich leider nur von außen liefern

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Zwei Bilder von „Big Ben“ (Elizabeth Tower!) bei Tageslicht

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Und das hier ist St. Margaret Church, die kleine Kirche direkt neben Westminster Abbey.

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Wir sind dann zwei Stationen mit dem Bus gefahren

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und bei Westminster Cathedral ausgestiegen

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Auf den Turm hinauf fährt ein Fahrstuhl und man hat einen guten Blick auf die Stadt – leider in nähester Umgebung mit vielen modernen Betonklötzen zugebaut, aber das Wichtigste kann man sehen

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Das Dach der Westminster Cathedral

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London Eye, The Shard, Westminster Abbey, davon verdeckt Big Ben (der ja seit 2012 „Elizabeth Tower“ heißt!) und den Central Tower des Palace of Westminster (auch Houses of Parliament)

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Central Tower und Victoria Tower, im Hintergrund The Shard

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Westminster Abbey und der Central Tower des Palace

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Victoria Tower, im Hintergrund The Shard

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London Eye

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St. Paul’s Cathedral

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Westminster Abbey und die Spitze des Elizabeth Tower (Big Ben)

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Auf dem Turm schaut jemand um die Ecke…

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Die Battersea Power Station

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Victoria & Albert-Museum, die Kuppel rechts gehört zum Brompton Oratory

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Dann haben wir uns natürlich noch die Kirche angeschaut, sie ist nicht so überlaufen wie Westminster Abbey und kostet auch keinen Eintritt, aber dafür wurde hier auch keine wichtigen Leute bestattet.

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Die Orgelempore, die Pfeifen sind hier alle versteckt

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Danach schauten wir uns noch die Royal Mews an, die königlichen Ställe

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Hier sind prunkvolle Kutschen ausgestellt

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Und in die Ställe kann man auch schauen. Leider sind hier nur Ständer – es waren aber keine Pferde zu sehen, hoffentlich dürfen die sich woanders aufhalten. In Deutschland ist die Ständerhaltung seit Jahren verboten…

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Auf jeden Fall waren die vier Pferde, die wir gesehen haben, in geräumigen Boxen untergebracht

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Das Prunkstück der Kutschensammlung, die goldene Kutsche, die nur bei Krönungen verwendet wird, also das letzte mal 1953

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Die Reithalle

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Nach dem Besuch der Stallungen haben wir uns was zu Essen gesucht, was leider sehr lange gedauert hat, da unser anvisiertes Ziel dann doch nix war… wir haben aber ganz gut gegessen, waren danach aber einfach zu faul und zu müde, noch irgend etwas anzuschauen. Außerdem war es schon fast 17 Uhr. Wir sind dann noch in einen Marks & Spencer gegangen, das ist eine Supermarktkette, die essfertige abgepackte Sachen verkauft, frisches Obst und Salate, eigentlich eine ganz gute Sache. Wir haben uns noch eine Kleinigkeit mitgenommen für abends und als wir gerade fertig waren, hat es draußen wie aus Eimern geschüttet. Der nette Mann an der Kasse hat uns verraten, dass der Laden im Keller einen direkten Zugang zur U-Bahn hat und so sind wir schon wieder nicht nass geworden!

Leider konnten wir unsere letzte Londoner U-Bahn-Fahrt nicht zusammen machen, weil direkt vor Thomas Nase die Türen zugefallen sind! Aber wir wussten ja, wo wir aussteigen wollten und an der Victoria Station haben Eliana und ich einfach auf Thomas gewartet, der zwei Minuten später genau vor uns wieder ausstieg. Wir haben dann im Bahnhof noch Mitbringsel und Kaffee gekauft, dann hatte es schon wieder aufgehört zu regnen und wir konnten zur Bushaltestelle laufen, um nach Battersea zu fahren. Wir hatten aber auch wirklich ein riesiges Glück mit dem englischen Wetter, das muss man echt sagen!

 

Tag 20: London – Shakespeare, Buckingham Palace und nochmal ein wenig Nacht

Heute morgen konnten wir die Führung in Shakespeares Globe-Theatre wahrnehmen und das war wirklich ein Glück! Unsere alte Führerin war total goldig und hat uns viele interessante Dinge erzählt, über den Bau und darüber, wie es damals war.

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Rechts hinter der Wand versteckt sich ein Requisiten-Magazin

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Die Zuschauerränge

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Der Bühnenhimmel

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Der Blick von der Bühne auf die Zuschauerränge. Der ganze Innenraum ist bei Vorstellungen mit stehenden Zuschauern gefüllt, die sind dann genauso nah an der Bühne dran wie wir gerade.

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Manchmal klauen die Schauspieler sich sogar was zu Trinken von den Zuschauern, da wurden uns lustige Geschichten erzählt!

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Links und rechts gleich neben der Bühne sind die teuersten Logen, hier sitzt auch die Queen, wenn sie mal da ist. Man ist am nähesten an der Bühne dran und man wird gesehen!

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Diesen Blick hat man, wenn man genau in der Mitte sitzt

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Wir haben uns nach der Führung noch ein paar Andenken im Shop gekauft (schwer, da zu widerstehen…) und sind dann einen Weg gelaufen, den wir normalerweise nicht so ausgesucht hätten. Aber er hat sich gelohnt. Man kommt an „The Anchor“ vorbei

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Das Clink Prison – vermutlich das älteste Gefängnis Englands, heute ein Museum

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Die spärlichen Überreste des Winchester Palace – im Mittelalter wohl eines der größten und wichtigsten Gebäude Londons

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Die Golden Hinde II, eines der Schiffe von Sir Francis Drake

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Die Southwark Cathedral, leider hatten wir für einen ausführlichen Besuch keine Zeit

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Unter der London Bridge ist ein völlig überfüllter Markt in einer schönen alten Halle

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Und dann ist man ganz in der Nähe von The Shard

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Eliana wollte dann unbedingt hier hinein

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Über diesen winzigen Eingang und viele Stufen einer Wendeltreppe gelangt man ins „Old Operation Theatre“ – ein Operationssaal aus früheren Zeiten, mit vielen interessanten Details. Eliana war alleine drin, wir haben unterdessen was zu Essen gesucht… wir waren dann auch lecker Mittagessen, dann sind wir in den Bus gestiegen und zum Buckingham Palace gefahren. Dort haben wir die offizielle Führung mitgemacht, was ein sehr beeindruckendes Erlebnis war. Überall Gold und Samt und Prunk und… naja, alles etwas überladen halt. Leider auch alles total streng abgeriegelt und überwacht, keine einzige Möglichkeit, mal schnell heimlich ein Foto zu machen… „I was seriously fighting an impulse to steal an ashtray…“ Ein Abschiedsfoto habe ich aber noch:

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Wir sind dann heimgefahren, haben was gegessen und abends sind Thomas und ich dann nochmal losgezogen, um ein paar Nachtbilder zu machen, diesmal von der Ecke beim Tower

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Tag 19: London – Viel Musik und ein wenig Nacht

Heute waren wir etwas musikalischer unterwegs als die letzten Tage. Wir brachen relativ früh auf und besuchten erstmal den netten Albert

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Der den Bau der großartigen Royal Albert Hall angestiftet hatte

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Momentan laufen ja die Proms und man kann sich jeden Tag anstellen, um noch Stehplatzkarten für 5 £ zu bekommen. Ist schon skurril, wer sich da so versammelt, Thomas konnte nicht widerstehen, dieses Bild zu machen und wurde auch prompt belohnt!

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Wir haben leider nicht so viel Zeit, uns einen ganzen Tag anzustellen, und dann wird es ja abends sehr spät. Wir haben aber eine Führung mitgemacht und die Halle von innen kennengelernt. Unsere Führerin war sehr nett und wir haben viele interessante Fakten erfahren. Leider durfte man im Inneren nicht fotografieren… *hust*

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Vorbei am Wellington Arch

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ging es direkt zum Trafalgar Square (ich habe übrigens eine phantastische App auf meinem Handy, sie heißt Citymapper. Sie weiß, wo ich gerade bin, ich sage ihr, wo ich hin will und sie nennt mir mehrere Möglichkeiten, mit Zeit- und Kostenangabe. So weiß ich genau, welche Verkehrsmittel ich nehmen und wo ich umsteigen muss. Und auch, was ein Taxi für die gleiche Strecke gekostet hätte… nur zu empfehlen!)

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Ein Blick zur Kirche St. Martin-in-the-fields – da möchte ich eigentlich auch noch rein…

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Auf dem Trafalgar Square steht für ein paar Monate dieser blaue Hahn. Eine Protestaktion gegen das Patriarchat. Na dann…

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Die Löwen bleiben glaube ich immer dort

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­­­Nun aber zum Highlight unserer Reise

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Darauf freue ich mich schon seit mindestens 25 Jahren

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Ich hatte schon vor Monaten Karten besorgt für die seit über 25 Jahren immer ausverkauften Vorstellungen von „Phantom of the Opera“ – ich hatte mir damals geschworen, sollte ich jemals in London sein, will ich da rein. (Wer will dieses großartige Werk schon auf Deutsch anschauen…?)

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Unsere heutige Besetzung

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Das Theater ist alt, klein, schnuckelig und eng. Netterweise durfte man noch fotografieren, bevor es los ging

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Die Vorstellung selbst war überwältigend. Wenn jemand mehr wissen möchte, erzähle ich es gerne persönlich.

Nach dem Musical sind wir noch ein paar Schritte gelaufen, haben dabei Florence Nightingale getroffen

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Und dann waren wir sehr gut italienisch essen, drei Gänge für jeden, das musste auch mal sein. Außerdem konnte ich mit der Bedienung schön italienisch reden, das hat Spaß gemacht. Danach haben wir uns aufgemacht in den wohl offiziellsten Teil von London. Die Horse Guards hatten leider schon Feierabend

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Und in der Downing Street 10 war auch niemand – Mr. Cameron ist in Urlaub, hieß es freundlich, als tatsächlich jemand nachfragte.

Ein paar Meter weiter und ein paar Fotos, die einfach sein müssen

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Richard Löwenherz

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Westminster Abbey besuchen wir hoffentlich morgen

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Dann wurde es immer dunkler und wir gingen über die Westminster Bridge, um ein paar Nachtaufnahmen zu machen. Die muss ich glaube ich nicht weiter erläutern

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Tag 18: London – Bahnhöfe, ein Teddybär, ein Meisterdetektiv und viele Wachsfiguren

Heute war wirklich der Tag der Bahnhöfe, los ging es an der Victoria Station

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Dann stiegen wir in die U-Bahn und fuhren zu King’s Cross

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Wir dachten, wir werfen mal kurz einen kleinen Blick auf Gleis 9 ¾ – aber da war eine riesige Schlange davor und alle mussten sich fotografieren lassen, wie sie mit dem Gepäckwagen durch die Mauer rennen… nein, das haben wir uns nicht angetan.

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Der Harry-Potter-Fanshop war auch völlig überfüllt, so dass sogar Ordner davor standen, die kontrolliert haben, wie viele überhaupt rein durften… Also haben wir uns den schönen Bahnhof lieber von außen angeschaut – der Blick von außen auf die Front von King’s Cross

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Und direkt daneben auf St. Pancras

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Dieses herrliche Gebäude ist nicht nur Bahnhof, sondern auch ein Hotel mit Cafés und Boutiquen

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The British Library – hier gibt es ein Exemplar von jedem in GB veröffentlichtem Buch. Angeblich platzt sie jetzt schon aus allen Nähten…

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Hier haben wir eine kurze Pause eingelegt und uns zum Mittagessen Sandwiches und Wraps gegönnt 😉

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Danach ging es per U-Bahn weiter zum Bahnhof Paddington. Hier gibt es sogar einen Boots-Bahnhof bzw. eine Anlaufstelle für Hausboote

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Die Bahnhofshalle von Paddington

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Und ein ganzer Laden nur für den kleinen Bären

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Da sitzt, er der kleine Paddington, ganz verlassen

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Ach ne, er hat ja zum Glück Gesellschaft gefunden

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Vom Bahnhof aus liefen wir ein paar Schritte ins Nobelviertel Bayswater – hier sehen alle Häuser so aus

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Dann fanden wir auch die „Lüge von Leinster Gardens“ – zwei Hausnummern existieren gar nicht mehr, weil nur noch die Vorderwände der Häuser stehen. Sie wurden 1868 abgerissen, damit die Züge der neu gebauten U-Bahn Dampf ablassen konnten. Angeblich gibt es sogar Menschen, die hier wohnen, denen noch nie aufgefallen ist, dass die beiden Häuser gar nicht echt sind…

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Zurück ging es zum nächsten Bahnhof, dem U-Bahnhof Baker Street

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Wir dachten, wir verbringen mal ein bisschen Zeit im Sherlock-Holmes-Museum, aber das dachten sich einige andere anscheinend auch! Diese lange Schlange vor dem Museum schreckte uns dann doch ab

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Im Jahr 2010 gab es mal eine Umfrage, die ergab, dass 60 Prozent der Briten glauben, dass Sherlock Holmes wirklich gelebt hat… uns hat dann ein Kurzbesuch im Museum gereicht

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Weiter ging es durch die Stadt, wir hatten noch ein wenig Zeit zu vertrödeln. Aber nur ein Stadttouren-Anfänger hält an, um was zu trinken. Ein Profi muss noch nicht mal die Flasche aus dem Rucksack holen

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Noch zwei Eindrücke von unterwegs

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Dann waren wir bei Madame Tussaud’s angekommen.

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Wir schon in den Warner Studios durften wir auch hier eine ganze Stunde früher rein, als auf unseren Tickets stand. Ein Glück! Der Eingangsbereich war eine einzige Studie in Pink…

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Es ging mit dem Fahrstuhl hoch und dann wurde man erschlagen. Ich hatte mir das alles ein wenig anders vorgestellt. Ein Gewimmel von Menschen, die an diesen Wachspuppen herumzerren und sich unbedingt mit ihnen fotografieren lassen müssen. Ich möchte nicht wissen, wie viele die Mitarbeiter jeden Abend reparieren müssen… Ich habe mehr oder weniger wahllos ein paar Bilder gemacht, wenn ich den Promi alleine erwischt habe. Was bei der königlichen Familie unmöglich war, da stand immer jemand im Bild. Robin Williams war da. Ganz fürchterlich lila gekleidet. Neben ihm lag ein Kondolenzbuch und ich weiß immer noch nicht, ob ich es anrührend finde oder leicht daneben, ein Kondolenzbuch neben eine Wachsfigur zu legen… Audrey Hepburn saß ganz alleine in ihrer Ecke, ich habe niemanden gesehen, der sich zu ihr gesetzt hat. Wahrscheinlich weiß keiner mehr, wer sie war… Ähnlich einsam Van Gogh und Shakespeare. An der Downing Street musste jeder hinrennen und diesen Klingelknopf drücken… dafür stand Angela Merkel anscheinend auch den ganzen Abend völlig alleine da herum.

Das ist mein Schlusswort für heute. Viel Spaß mit den Fotos:

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Tag 17: London – Vom Tower bis Covent Garden

Unser erster Tag in Londn! Wir sind etliche Kilometer gelaufen. Die Stadt ist wirklich riesig, wir haben gerade mal einen Bruchteil gesehen! Wir stiegen bei der Station Tower Hill aus der U-Bahn und das hier ist mein erstes Bild von London: ein Underground-Schild, The Tower und The Shard:

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Der Tower ist außen mit Tausenden von Kunstblumen geschmückt. Warum auch immer…

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Wir haben uns den Besuch nicht nehmen lassen, zumal wir im Besitz des London Pass sind – damit kommt man kostenlos rein und anstehen muss man auch nicht lange. Wir haben uns (nach einem sehr unfreundlichen Rucksack-Durchwühlen) mit dieser Menschenmasse in den Rundgang geworfen

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Das Herzstück, der White Tower (ca. 1080)

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Vom Mauer-Rundgang aus hatten wir einen ersten schönen Blick auf die Tower Bridge

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Im White Tower ist eine Ausstellung von Rüstungen. Sehr alt und sicherlich sehr geschichtsträchtig, aber Eliana und mir war das entschieden zu viel Metall, wir sind rückwärts wieder raus.

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Thomas ist ganz durch und wir haben derweil draußen auf einer Bank gewartet. Hinter mir saß ein Rabe und hat mich angemacht

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Ich habe erst mit ihm geredet, ihn dann aber ignoriert, weil er immer nur das Gleiche gesagt hat. Krrrrk! Wir haben die Schlange vor den Kronjuwelen betrachtet, haben beschlossen, dass wir uns dort nicht einreihen werden und haben darüber gerätselt, ob das Ding über dem Eingang nun ein Uhrenbalkon oder eine Balkonuhr ist.

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Der arme Kerl hier hat Wache schieben müssen und dabei keine Miene verziehen dürfen, obwohl er ständig von irgendwelchen Kindern und Touristen nachgeäfft wurde…

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Als Thomas wieder kam, sind wir weiter durch den Innenhof des Towers gelaufen, das ist wie ein richtiges Dorf hier

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Und dann kam plötzlich Bewegung in die Menschenmassen, alle strömten zum Ufer: „Die Brücke ist offen!“ Wir sind raus aus dem Tower (waren eh fertig) und sind auch ans Themseufer, denn angeblich sieht man das nicht oft, dass die Brücke aufgeht. Angeblich verbringen manche Leute einen Monat in London und sehen sie nie offen. Wir gleich in der ersten Stunde:

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Aber auch geschlossen ist sie sehr beeindruckend

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Und als normaler Fußgänger kann man unten darüberlaufen

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Als Ausstellungsbesucher (die mit dem London Pass ebenfalls kostenlos ist) kann man aber auch oben über die Brücke laufen

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Von hier hat man eine tolle Aussicht. Vor allen Dingen nach Westen. Im Osten passiert nicht mehr viel, da gibt es keine Brücke mehr und alle Reiseführer enden hier. Seltsam…

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Durch das Treppenhaus sind wir dann wieder hinunter

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Noch ein Stückchen über die Brücke durch das tägliche Verkehrsgewühl

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Und in den Maschinenraum

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Das hier habe ich extra mit langer Belichtungszeit aufgenommen, damit man sieht, wie sich das Rad dreht

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Und das hier habe ich aufgenommen, weil das grün so schön glitzert… Wenn Thomas den Blog schreiben würde, kämen hier mit Sicherheit andere Details…

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Wir sind wieder raus und wieder über die Brücke und drüben haben wir nach einem Bus gesucht. Die alten fahren übrigens noch, aber nicht in unsere Richtung

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Wir kamen zu St. Pauls und hier sind ein paar typische Attraktionen von London versammelt – außer dass die Telefonzelle schwarz ist und der Litter vor dem Bus im Weg steht…

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St. Paul’s Cathedral.

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Der Eintritt war horrend teuer und man durfte nicht fotografieren. Also sind wir nicht hinein. Ich habe natürlich trotzdem eine kleine Foto-Beute gemacht:

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Die alte Vogelfrau aus Mary Poppins saß auch nicht auf den Stufen

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Dafür war Queen Victoria da

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Weiter ging es zum alten Krankenhaus St. Bartholomew’s Hospital – dem „Bart’s“

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Sherlock-Fans wissen, warum wir hier waren. Für alle anderen: hier ist ein ruhiger Platz mit bequemen Sesseln, wir haben die Füße hochgelegt und unser mitgebrachtes Mittagsessen gegessen. Zurück ging es zu St. Paul’s und über die Millenium Bridge. Eliana, ein japanisches Brautpaar und Menschenmassen, die zur Brücke strömen:

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Ein kurzer Blick zurück zu St. Paul’s

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Die Brücke ist nur für Fußgänger

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Und man hat eine tolle Aussicht hier, gerade wenn so ein Wetterchen aufzieht. Den ganzen Tag hatten wir mal wieder Riesenglück mit dem Wetter, nur gerade in den paar Minuten, als wir auf der Brücke unterwegs waren, fing es an zu stürmen und zu regnen.

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Aber hinten über St. Paul’s wurde es schon wieder schön

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Eliana auf der Rampe – im Hintergrund sieht es so aus, als würde die Kuppel von St. Paul’s aus dem Brückenpfeiler wachsen

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Am anderen Ufer wollten wir eigentlich Shakespeare’s Globe Theatre besuchen

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Aber hier kann man leider nur vormittags rein. Also kommen wir an einem anderen Tag nochmal her. Wir liefen vorbei an der Southwark Bridge vorbei

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suchten uns eine Bushaltestelle und fuhren zu Covent Garden. Unterwegs einen ersten kurzen Blick aufs London Eye riskiert (durch die Scheiben des Busses!)

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Und dann als erstes das berühmte Opernhaus angeschaut – zumindest von außen

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Dann sind wir ein wenig durch das Gewimmel in den Markthallen geschlendert – architektonisch sehenswert, aber kaufen kann man hier nix…

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Aber schön anzuschauen waren sie schon, die handgemachten Seifen

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Das Essen war uns auch überall zu teuer, also haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Die U-Bahn-Station an Covent Garden war nicht zu benutzen, also mussten wir weiter laufen und das waren schon so einige Meter mit ganz schweren Beinen nach so einem langen Tag… aber wir sind dann glücklich an der Victoria Station angekommen, haben dort einen günstigen Inder gefunden, haben sehr lecker gespeist und sind dann mit dem 170er Bus zurück nach Battersea gefahren und ziemlich schnell ins Bett gefallen…

Tag 16: Harry Potter Studio Tour

Heute gibt es ganz viele Bilder von der Harry Potter Studio Tour. Es war phantastisch, mal so hinter die Kulissen blicken zu können, vieles aus der Nähe zu sehen und sich an vieles wieder zu erinnern.

Wir sind morgens ziemlich früh in Oxford losgefahren und waren dann über eine Stunde zu früh in den Studios. Aber die waren dort sehr nett und haben uns einfach mit einer früheren Runde schon reingelassen, so mussten wir nicht unnötig warten. Am Ende waren wir über drei Stunden da drin unterwegs und danach tatsächlich ziemlich fertig. Als wir rauskamen, regnete es – mal wieder – und wir mussten einen Kaffee trinken, um die Wartezeit zu überbrücken. Als es aufgehört hatte, fuhren wir noch nach Windsor raus, um das Schloss wenigstens mal zu sehen. Aber erstens war es schon ziemlich spät, kurz vor Einlassende, zweitens waren die Parkplätze alle weit weg und voll, drittens hatte keiner von uns Lust, jetzt auch noch durch ein riesiges Schloss zu tappen… also haben wir nur schnell von außen geschaut und sind weitergefahren nach London.

Unsere Unterkunft ist super, eine richtige WG, unsere Zimmervermieterin ist gerade nicht da, aber die beiden MItbewohner sehr nett, wir haben uns schon viel unterhalten können.

Ich schreibe heute zu den BIldern einfach nichts dazu. Wer Harry Potter und die Filme kennt, wird schon selbst wissen, was da alles zu sehen ist, wer nicht, kann gerne ganz ans Ende blättern. Da gibt es ein paar Fotos vom faszinierenden Hogwarts-Modell, das kann man wirklich von allen Seiten staunend betrachten. Im Anschluss noch drei Fotos von Schloss Windsor (außen!) und damit verabschiede ich mich für heute!

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Tag 15: Oxford

Am Sonntag Morgen haben wir Nailsea in aller Frühe verlassen und sind Richtung Oxford gefahren. Kurz vor dem Ziel haben wir noch einen kleinen Umweg gemacht und sind beim berühmten White Horse vorbei gefahren. Es ist ein ca. 100 Meter langes Pferd, das in den Kalkstein im Boden geritzt wurde um ca. 1000 vor Christus. Leider war das Wetter gerade nicht so prickelnd, ein Sprühregen begleitete uns auf unserer kurzen Wanderung, und das Pferd ist sicherlich viel beeindruckender, wenn man die Möglichkeit hat, zu fliegen… So haben wir es gesehen:

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Nun hatten wir nicht mehr weit bis Oxford, kurz nach der Mittagsstunde waren wir schon dort. Wir schauten erst nach unserer Unterkunft, dann fuhren wir mit dem Auto zur äußersten Haltestelle der Hop-on-hop-off-Busse. Wir hatten nämlich beschlossen, dieses Touristen-Vergnügen heute mal mitzumachen. Oxford ist so groß und es gibt so viel zu sehen, und wir hatten ja nur einen halben Tag. Also rein in den Bus und gleich nach oben, damit man gut sieht und fotografieren kann. Ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Man hat über die Kopfhörer sehr viel Interessantes erfahren und genug zu lachen hatten wir auch, denn die Hälfte aller Texte wurde von einer fürchterlich sächselnden Frau gesprochen, das war einfach zu komisch…

Ich habe während der Fahrt wie wild fotografiert und musste hinterher genau recherchieren, welches College ich nun eigentlich wann geknipst habe. Aber ich denke, ich habe es zusammen bekommen. Los ging es mit dem Oxford Centre for Mission Studies (früher die Kirche St. Philipp & St. James)

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Dann fuhren wir am Radcliffe Observatory des Green Templeton College vorbei:

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Eine Uhr auf einem Dach

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Eine Seite des Ashmolean-Museums. Die vier Figuren sollen die vier wichtigsten Sprachen repräsentieren, darunter Englisch und Deutsch.

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Die Säule zur Erinnerung an die drei Märtyrer, die 1555 hingerichtet wurden, man sagt, es ist angeblich die Spitze einer zerstörten Kathedrale

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Das Ashmolean Museum

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Das Thatcher Business Education Center

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Das Oxfordshire Register Office

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Das, was noch vom Oxford Castle übrig geblieben ist

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Die Oxfordshire County Hall

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Castle Tavern

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Der Süßigkeitenladen von Alice im Wunderland

434b_AliceShop

Im Vordergrund Pembroke College, im Hintergrund Christ Church College

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Christ Church College

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Museum of Oxford

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Lloyds Bank

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St. Peter’s College

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Lincoln College Library

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Brasenose College – mit hübschen Details an der Fassade

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Die Universitätskirche St. Mary The Virgin

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All Souls College

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Blick in die Queens Lane, die ehemalige Kirche St. Peter in the East, jetzt Bibliothek von St. Edmund Hall College

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Examination Schools – in diesem Gebäude treffen sich die Studierenden aller Colleges zu den Prüfungen

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Der River Cherwell, hier kann man mit Stocherkähnen fahren

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Pavillon am Platz „The Plain“

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Magdalen College – der Haupteingang und aus der Seitenstraße

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St. Cross Church

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Sir William Dunn School of Pathology

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Sherardian Library of Plant Taxonomy

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Blick durch ein schönes Tor auf das Balliol College in der Ferne

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Oxford Martin School

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The Broad Street. Ab hier sind wir erstmal ausgestiegen und zu Fuß weitergegangen.

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Balliol College

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The Broad Street, hinten rechts ist das Sheldonian Theatre zu sehen

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Lincoln College

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Jesus College

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Lincoln College Library – nochmal von der anderen Seite

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Carfax Tower

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St. Aldates Tavern

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Public Library

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Eine interessante Post Box

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Und jetzt kamen wir zum Christ Church College, das wollten wir auch von innen anschauen. Hier sieht man es erstmal von der Straßenseite aus

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Der Turm heißt Tom Tower – hier hängt eine sehr große Glocke („The Great Tom“, mit 7 Tonnen eine der größten Glocken Englands!), die jeden Abend um 21:05 Uhr (schließlich gehen die Uhren hier in Oxford anders als in Greenwich!) die Studenten zurück in ihr College ruft. Sie schlägt jeden Abend genau 101 mal, weil es am Anfang genau so viele Studenten waren!

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Durch das Tor konnte ich dann schon mal einen Blick auf das Gelände erhaschen, aber der Eingang war noch ein Stück weiter weg.

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Auf dem Weg zum Eingang

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Hier war eine sehr lange Schlange, aber die Wartezeit war zum Glück nicht allzu lange und wir konnten sie uns mit den Rindviechern vertreiben

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So leer war der Platz eigentlich nicht, habe nur einen günstigen Moment erwischt

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Der erste Weg führte über das Treppenhaus, in dem man auch wieder sehr lange stehen musste, weil es vorne nicht weiter ging

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In die große Halle.

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Hier standen natürlich erstmal alle herum und staunten. Diesem Speisesaal ist die große Halle in den Harry-Potter-Filmen nachempfunden, sie wurden nicht hier gedreht. Aber es sieht schon sehr ähnlich aus.

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Dann ging es wieder raus und jetzt verliefen sich die Menschenmassen zum Glück ein bisschen. Am Fuße der Treppe ist in diese Tür „no peel“ eingeritzt, damit haben die protestantischen Studenten im 19. Jahrhundert ihren Protest gegen den damaligen Ministerpräsidenten Peel zum Ausdruck gebracht.

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Hinaus ging es in den Tom Quad(rangle)

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Und von dort aus direkt in die Christ Church Cathedral

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Das Jonas-Fenster von 1630

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Ein Flügel mit einer wunderschönen Decke

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Auch die Kirche hat eine wunderschöne Decke

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Der Blick durch den Chorraum zur Orgel

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Interessant, was auf diesem Durchgang steht

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Der Souvenirshop ist in einer Seitenkapelle eingerichtet, lustig finde ich die Kreise an der Decke

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Dann sind wir nochmal zurück in die Kirche, denn der Chor fing an zu proben und wir hörten noch ein wenig zu. Da singt sogar ein Knabe mit!

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Dann ging es über den kleinen Innenhof Peckwater Quad

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Nochmal am Treppenhaus vorbei – jetzt konnte ich endlich ein Bild machen, vorhin standen da zu viele Menschen herum. Hier wurden auf jeden Fall irgendwelche Szenen von Harry Potter gedreht!

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Nochmal der Tom Quad

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Und ein letzter Blick zurück auf den Tom Tower

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Diese Gebäude gehören auch noch zum Christ Church College

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Und dieser alte Pförtner hat uns total süß verabschiedet, er hat die ganze Zeit gesungen!

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Nun sind wir weiter durch die Stadt gelaufen, hier die Merton College Chapel

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Queens-College

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Sheldonian-Theater. Hier werden jedes Jahr die Abschlussurkunden verliehen

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Am Zaun sind lauter grimmige Figuren aufgereiht

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Das Museum of HIstory of Science

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Danach sind wir wieder in den Bus gestiegen und zurück in unser Zimmer gefahren.

 

Tag 14: Tyntesfield – Bristol

Weil wir vor ein paar Tagen (s. Tag 9) ohne Eliana in Tyntesfield waren, habe ich ihr versprochen, dass wir noch einmal hinfahren. Thomas war solange in einem Traktoren-Museum um die Ecke, so dass wir beiden Mädels alleine das viktorianische Haus erkundet haben. Ich habe an Tag 9 ja schon viele Fotos dort gemacht, ich liefere jetzt nur noch ein paar wenige nach. Es war wirklich schön, zum zweiten mal dort zu sein, zumal Eliana mich auf einige Dinge aufmerksam gemacht hat, die ich beim ersten mal schlichtweg übersehen hatte.

Ein alter Sekretär

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Ein Mädchen, das einen Vogel hat

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Eine der Statuen über dem Kamin in der Haupthalle

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Ein kunstvoller Stuhl mit Löwenköpfen aus Glas

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Und in einem Zimmer lag tatsächlich eine 5 Meter lange Schlangenhaut, die ich beim letzten mal glatt übersehen hatte!

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Ja, und dieses Schild auf dem Flügel

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Hat Eliana natürlich dazu animiert, auch hier zu spielen. Hier waren noch viel mehr Leute außenrum wie gestern in Wells, aber trotzdem hat sie sich getraut!

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Auf dem Weg zurück zum Ausgang ist uns noch dieses hübsche Häuschen aufgefallen. Da steht privat dran. Könnte man glatt neidisch werden:

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Am Ausgang trafen wir Thomas, der im Traktormuseum auch viel Spaß hatte (leider aber keine Bilder machen durfte). Nun wollten wir eigentlich Clevedon Court anschauen, aber die hatten heute doch zu, das war aber mein Fehler, ich hatte da wohl Samstag mit Sonntag verwechselt. Schade. Also sind wir spontan noch nach Bristol rein gefahren. Es gab ja schließlich ein paar Ecken, die wir noch nicht gesehen hatten. Die Kirche St. Pauls am Portland Square zum Beispiel.

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Der Portland Square

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Und Eliana und das Tor

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Zaun, Tor, Telefonzelle und mein Auto

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Nun haben wir uns einen Parkplatz gesucht in einem Parkhaus, das mitten am Berg liegt. Hier kann man ganz oben hinausgehen und ganz unten. Die Stadt ist an einigen Stellen nämlich ganz schön steil! Wir sind erstmal auf dem obersten Parkdeck geblieben und haben ein paar Fotos gemacht.

Turm von St. Mary Redcliffe (s. Tag 12)

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Das Haus mit den Reliefs (s. Tag 12)

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Die Türme der Kathedrale (s. Tag 12)

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Der Cabot Tower, wo wir leider nicht oben waren

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Der Turm der St. Stephens Church

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Und das Dach des Rathauses mit den Einhörnern (s. Tag 8 und 12)

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„Chim chim-in-ey, chim chim-in-ey, chim chim cher-ee! A sweep is as lucky, as lucky can be…“

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Dann stiegen wir hinunter in die Stadt. Hier nochmal das Gebäude hinter den Christmas Steps.

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Und dann sind wir die Christmas Steps auch hinuntergestiegen, eine steile, enge Treppe, auf beiden Seiten Geschäfte und Cafès oder Pubs

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Als wir unten angekommen waren, wollten wir uns was zu essen suchen, haben aber nichts gescheites gefunden, also sind wir einfach zurück nach Nailsea gefahren. Wir mussten ja schließlich unsere Sachen packen, morgen früh geht es weiter nach Oxford und am Montag früh nach London!

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Tag 13: Glastonbury – Wells – Cheddar Gorge

Heute war wirklich ein wunderschöner Tag. Ich habe so viele Fotos gemacht wie noch nie in diesem Urlaub. Wir hatten perfektes Wetter und es hat einfach alles gepasst.

Unser erster Weg führte uns nach Glastonbury. Schon von weitem erblickt man den Turm von St. Michael’s Chapel auf dem Glastonbury Tor (so heißt der kegelförmige Berg):

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Unten im Ort liegt die ehemalige Glastonbury Abbey, die 1539 durch Henry VIII niedergebrannt wurde.

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Viele Mythen ranken sich um diesen Ort. Lag hier wirklich Avalon? Wurde hier wirklich König Artus begraben? Und mit ihm vielleicht sogar der heilige Gral? Der ganze Ort ist voll mit Esoterik-Läden und an der Stelle, wo angeblich Artus Grab sein soll, hatten sich tatsächlich ein paar „Hippies“ versammelt, saßen meditierend auf dem Boden oder standen einbeinig auf dem Grab herum. Vielleicht haben sie sogar gesummt – ich habe mich nicht näher rangetraut… Auf jeden Fall ist die Ruine der Kathedrale schon beeindruckend, man kann sich vorstellen, wie groß und reich das alles einmal gewesen sein muss.

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Das einzige Gebäude, das nicht kaputt ist: die Küche des Abts.

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In der Marienkapelle (Lady Chapel)

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Und neben dem Souvenirshop steht noch die kleine St. Patricks-Kapelle:

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Unser nächstes Ziel war Wells, ein paar Eindrücke vom Marktplatz:

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Hier am alten Tor („Penniless Porch“) hat jemand Blockflöte gespielt – ziemlich gut sogar!

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Dann gingen wir zuerst Richtung Bischofpalast und wurden von dem englischsten aller Eindrücke überrascht: englische Mauern, englisches Wetter, englischer Rasen und darauf echte englische Croquet-Spieler. Sooo schön!

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Wir machten zuerst unseren Rundgang durch den Garten

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Dann gelangten wir an die Rückseite des Bischofspalastes

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Und gingen einfach hinein

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In der Ecke des großen Saales (Long Gallery) stand ein Flügel, der rief ganz laut „Spiel mich!“, also hat sich Eliana hingesetzt und gespielt.

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Den Brahms-Walzer habe ich sogar aufgenommen und auf Youtube gestellt:

Eliana spielt Brahms

Als Eliana nichts mehr einfiel, was sie spielen konnte, gingen wir weiter durchs Treppenhaus mit den niedlichen Drachen:

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Nach unten, ins „Undercroft“

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Durch einen winzigen Durchgang konnte man von dort in die Kapelle gelangen

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Und dann sind wir wieder rausgegangen. Überall diese blauen Türen…

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Weiter ging es durch den Garten

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Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Kathedrale:

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Über eine romantische Brücke

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Mit einer lustigen Trauerweide

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Diese Seite des Bischofspalastes erinnert mich irgendwie an Brugge

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Wir sind dann wieder vorne raus und ich musste nochmal die Croquet-Spieler fotografieren, jetzt hatten sie die Kathedrale im Hintergrund

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Überhaupt, diese Kathedrale… wir haben ja jetzt viele schöne Kirchen gesehen, aber diese hier übertrifft sie einfach alle

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Zuerst aber sind wir mal daran vorbei

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Um zum Vicars Close zu gelangen. Im 14. Jahrhundert für den Chor erbaut, ist dies eine der ältesten noch erhaltenen mittelalterlichen Gassen Europas!

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Dann ging es aber rüber zur Kathedrale und erstmal in den wunderschönen Kreuzgang

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Der Reiseführer hatte mich schon vorgewarnt: „Ein Stützbogen, der einem die Sprache verschlägt“ – und genau so war es auch:

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Ich glaube, ich habe (aus architektonischer Sicht!) noch nie so etwas Schönes gesehen.

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Der Blick ins Langhaus

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Und der Blick in den Chorraum

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Und ein witziges Detail

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Eine alte Uhr, hier sieht man (Dank der langen Belichtungszeit) sogar, wie sich die Pferde oben bewegen

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Nochmal drei faszinierende Anblicke

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Und das hier ist Louis, der Kathedralenkater!

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Ein wundervoll schlichter Hochaltar

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Und eine wundervolle Orgel

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Ein alter Cope Chest (um Messgewänder aufzubewahren) von 1120 – er ist immer noch in Benutzung!

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Die Lady’s Chapel

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Die Krypta

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Und eine uralte Tür in der Krypta

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Nach diesen vielen überwältigenden architektonischen Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg durch den Cheaddar Gorge – und hier hatte die Natur auch noch ein paar überwältigende Eindrücke für uns parat – wir fühlten uns fast wie in    Norwegen 2012

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Zum Abschluss noch ein Wegweiser – wir haben den Weg zurück nach Nailsea gut gefunden.

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