Tagesausflug nach Freiburg

Ein Tagesausflug nach Freiburg, auf der Hinfahrt ein Besuch der Autobahnkirche Baden-Baden

 

 

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Tag 18 – Orléans

Einen Tag haben wir noch hier in der Stadt, morgen am Sonntag geht es wieder nach Hause. Eigentlich wollten wir heute nochmal außerhalb fahren und ein Schloss anschauen, aber unser Auto stand so gut im Parkhaus, außerdem war es fürchterlich heiß – eigentlich der heißeste Tag des ganzen Urlaubs…

Unser Hotel lag mitten in der Stadt, ein idealer Ausgangspunkt, wenn man nicht weit laufen will. Das hier ist der Place du Martroi mit dem Denkmal für Jeanne d’Arc

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Schicke Häuser und Postkarten-Himmel

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Jeanne d’Arc, die Nationalheldin der Franzosen. Eliana und ich haben überlegt, ob wir in Deutschland auch einen Nationalhelden haben. Außer Johann Sebastian Bach fiel uns niemand ein…

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Dieser eigentlich so zentrale Platz schien am frühen Samstag morgen wie ausgestorben. Hier haben sie wieder so eine tolle Springbrunnenanlage, wie wir sie schon in Nantes gesehen haben, aber mehr dazu später

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Vom Platz aus sind wir durch schmale Gassen gelaufen und haben erstmal gefrühstückt

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Unser erster Weg führte uns zur Cathédrale Ste-Croix, heute mal bei Tageslicht

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In der Kirche hängen viele bunte Wappen

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Dieses Modell der Kathedrale ist schon sehr alt und stand wohl schon in Versailles zu Zeiten von Louis XIV. – es ist auch richtig groß, mindestens 2 Meter hoch

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Die Orgel des berühmten französischen Orgelbauers Aristide Cavaillé-Coll. Der hat sie 1880 unter Verwendung des vorhandenen alten Materials neu aufgebaut

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Das Schönste an unserem Besuch in der Kathedrale war, dass gerade ein Organist am Üben war. Sonntags sind momentan immer Konzerte mit „Gaststars“, da sind richtig gute Leute dabei. Leider sind wir ja morgen schon nicht mehr hier, aber so jemandem beim Üben zuzuhören ist auch nicht schlecht. Wir sind auf jeden Fall viel länger geblieben, als wenn niemand gespielt hätte

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Mal wieder eine Auswahl der schönen Kirchenfenster, sie erzählen größtenteils aus dem Leben von Jeanne d’Arc

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Lichtspielereien mit Puschel und Fenster

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Die Rosette an der Nordseite

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Und die Rosette im Süden. Sind beide gleich?

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Noch ein Modell der Kathedrale – diesmal aber aus Schokolade!

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Und noch ein drittes Modell der Kathedrale, sieht etwas blass aus gegenüber den anderen beiden…

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Engel oder Nixe?

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Einmal um die Kirche herum…

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In den Rosetten von außen steht „Nec pluribus impar“ – der Wahlspruch von Louis XIV.

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Hinter der Kirche, im Jardin de l’Evêché

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Der Chor von hinten

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Neben der Kathedrale steht auch eine Synagoge

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Hier residiert die Préfecture du Loiret

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Wir sind dann durch die Gassen der Stadt geschlendert – immer schön im Schatten lang…

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Das alte Hostel de Ville

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Noch ein letzter Blick auf die Kathedrale, durch die geschmückte Rue Jeanne d’Arc

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Zum Abschluss nochmal der tolle Springbrunnen-Platz. Die Kinder hatten sichtlich ihren Spaß!

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Das war es also mit unserem Frankreich-Urlaub 2016. Ich danke allen fleißigen Lesern und hoffe, dass euch meine Bilder und Berichte gefallen haben. Wenn ihr jetzt ganz unten rechts auf „Folgen“ klickt, bekommt ihr unverzüglich eine Meldung, wenn ich hier mal wieder etwas veröffentlichen werde. Wer weiß, wann wir das nächste mal wegfahren…

 

 

Tag 17 – Cheverny & Talcy

Liebe Leser! Wir sind seit Sonntag schon wieder zu Hause, aber ich möchte noch die letzten zwei Tage nachtragen.

Château Cheverny ist fast genauso berühmt wie Chambord und fehlte noch auf unserer Liste. Vorgestern hätten wir es nicht mehr geschafft, heute passte es wunderbar rein, da wir in Chenonceaux unsere Zelte abgebrochen haben und jetzt nach Orléans „umziehen“.

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Das Schloss Cheverny dient als Vorlage für Schloss Mühlenhof in den Tim&Struppi-Comics (Tintin im Original). Vor dem Eingang war eine riesige Schlange und wir befürchteten schon das Schlimmste, aber die Familien wollten zu 80 oder 90 Prozent alle nur in die Tintin-Ausstellung, am und im Schloss war es dagegen relativ leer:

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Die Innenausstattung ist nicht zu überladen und vergoldet, sondern irgendwie etwas anders, einfach nett

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Schon wieder so ein tolles verziertes Treppenhaus

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Diesmal sogar mit musikalischen Motiven

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Ein Baby-Schlafzimmer

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Und ein Kinderzimmer. Die Holzpferde sind aus der Zeit Napoleons III.

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Der Waffensaal

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Diese Rüstung gehörte dem 4-jährigen Herzog von Bordeaux, dem späteren Grafen von Cheverny

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Das Gemach des Königs (es war dem König vorbehalten, falls dieser den Besitzern die Ehre erteilte, zu Besuch zu kommen…)

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Die Kapelle

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Der große Salon

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Die Bibliothek mit tollen alten Instrumtenen

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Nur die Harfe ist nicht alt, die ist aus Lego! Im ganzen Schloss waren „Kunstwerke“ aus Lego ausgestellt, bei den meisten konnte ich es vermeiden, sie zu fotografieren, aber die Harfe fand ich dann doch ganz witzig

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Im Park stehen Maulbeerbäume – der perfekte Schattenplatz!

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Eliana wollte auch mal ein Selfie machen wie all die anderen Touris. Nur nicht „Ich und die Statue“ wie die anderen, sondern „Die Statue und ich“ – das kam dabei raus!

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Auf dem Weg zur…

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…Orangerie

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Hier gab es übrigens – meiner Meinung nach – das beste Eis des Urlaubs. Ja, besser als das von Berthillon und geschmacklich auch besser als die wunderschönen Eis-Blumen aus Amboise!

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Nochmal Schloss zum Schluss

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In der Hitze fuhren wir weiter. Unser nächstes Ziel war Talcy. Der Himmel ist so trüb, weil es in der Nähe ganz heftig gebrannt hat. Man hat es auch überall gerochen.

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Talcy ist ein sehr kleines, familiäres Schloss und es war schön, zum Abschluss mal wieder was anderes zu sehen, ohne „Königszimmer“

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Ein sehr romantischer Innenhof mit Brunnen. Der Dichter Pierre de Ronsard verliebte sich hier in die Tochter des Hauses, Cassandra, sie inspirierte ihn zu dem berühmten Gedicht „Mignonne, allons voir si la rose“

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Eine sehr alte, riesige Weinkelter

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Und dieser alte runde Turm aus dem 16. Jahrhundert war…

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…ein Taubenhaus! Mit 1400 Nisthöhlen. Genau so einen Turm hatten wir schon beim Château Brézé gesehen, jetzt wissen wir, wozu er diente

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Danach machten wir eine Mittagspause auf einer wunderschönen Bank im Schatten und ich hatte die Gelegenheit, diese geniala Erfindung auszuprobieren. Kostet auch nicht mehr als ein Cappuccino vom Bäcker und wird genau dann heiß, wenn man es braucht. Schade, dass es die anscheinend noch nicht in Deutschland gibt…

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Danach sind wir nach Orléans gefahren, unserer letzten Station für diesen Urlaub. Nachdem wir dort beim Mexikaner super gegessen haben, sind wir losmarschiert zur Kathedrale, die wird nämlich auch abends illuminiert. Anscheinend machen sie das jetzt in jeder französischen Stadt…

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Orléans ist ja bekanntlich die Stadt von Jeanne d’Arc. So war auch die Illumination ganz auf sie ausgerichtet. Das ist natürlich im Prinzip eine gute Idee, aber ich fand es doch dann tatsächlich nicht ganz so schön wie in Chartres. Dort waren die Lichtspiele im Einklang mit der Architektur der Kirche, hier diente die Kirche quasi als Leinwand, die Geschichte wurde mit statischen Figuren erzählt wie beim einem Pappfiguren-Theater. Trotzdem war es natürlich ein schöner Anblick. Ich habe die Bilder diesmal in einer Diashow zusammengefasst. Ich hoffe, es funktioniert…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

 

 

Tag 16 – Ussé, l’Islette, Azay-le-Rideau

Drei Schlösser hatten wir uns für heute nochmal vorgenommen.

Begonnen haben wir mit dem Château d’Ussé – berühmt geworden ist der Aufenthalt des Dichters Charles Perrault (17. Jh.), der hier in Ussé dazu inspiriert wurde, sein Märchen „Dornröschen“ zu schreiben.

Mit dem Slogan „Ein Schloss für Kinder“ wird geworben und überall steht „Le Château de la Belle au Bois Dormant“.

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Im ganzen Schloss stehen in den Zimmern und Fluren Figuren herum, die alte Kleider tragen. Das haben sie wirklich sehr geschmackvoll gemacht, die Figuren stören nicht, sondern erwecken dein Eindruck, einzelnen Szenen beizuwohnen.

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Das sind Intarsien an einer alten Brauttruhe

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Wir sind in den letzten zwei Wochen unzähligen Wandteppichen begegnet, die eigentlich ausnahmslos religiöse Motive hatten. Die hier im Schloss waren mal erfrischend anders

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Der Garten ist nicht groß, aber er passt dazu

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Oben im Turm war das Dornröschenzimmer eingerichtet, sowie ein Spielzimmer der Kinder. Eliana und Thomas sind hoch geklettert, ich lieber nicht…

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Hinter dem Schloss gibt es frischen Sellerie!

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Neee, gemeint ist natürlich die Sattel- bzw. Geschirrkammer!

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Ein paar tolle alte Kutschen waren auch ausgestellt

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Rechts der Eselskarren, vor den linken Karren haben die Kinder den Hund gespannt!

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Da wächst ein ansehnlicher Bambuswald! Pandas haben wir leider keine gesehen

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Die Schlosskapelle

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Die Kapelle hat alles, was eine große Kirche auch hat: einen Lettner…

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…ein Chorgestühl…

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…und eine Orgelempore! Leider ohne Orgel… 😦

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Das hier ist sehr lustig! Lest mal den Text unten!

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Dann sind wir weitergefahren und haben unterwegs diese hübsche Kirche gesehen

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Unser nächstes Ziel war das Château de l’Islette – die hatten auf jeden Fall schon mal den schönsten Parkplatz von allen

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Und auch sonst: das Schloss, die alte Mühle (das zugewachsene Haus links) und der ganze Park – sowas von romantisch, da könnte man glatt dableiben!

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Ein Handy-Panoramafoto

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Der Eingang zum Schloss

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Relief über der Eingangstür

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Die Kapelle – sie existierte wahrscheinlich schon vor der Erbauung des Schlosses, man hat Reste aus dem 15. Jahrhundert gefunden.

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Der Wachensaal

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Der große Saal im Obergeschoss

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Das Faszinierende ist, dass die Familie Michaud, die hier lebt, das Schloss von Mai bis September für die Besucher öffnet, sie selbst wohnen dann in einem kleineren Nebengebäude. Alle Räume sind sehr persönlich eingerichtet…

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…teilweise in einem Mix aus alt und modern, aber immer geschmackvoll. Ganz tolle Bäder sind eingebaut und teilweise stehen auch neue Möbel herum.

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Besonders die Küche ist sehr persönlich, neue Geräte, die auf alt gemacht sind, beispielsweise der Kühlschrank rechts im Bild und der Herd. Vor allem aber vor der großen Fotowand links in der Ecke standen wir lange. Man hat das Gefühl, die Familie so ein bisschen kennen zu lernen und ist dankbar dafür, dass sie einen hier rein lassen. Mit den Eintrittsgeldern finanzieren sie die anstehenden Renovierungen

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Das Schloss ist vor allem deswegen so berühmt, weil Camille Claudel und Rodin lange hier gelebt und gearbeitet haben. Im Wachensaal erinnern einige Objekte, Fotos und Briefe an die beiden Bildhauer. Die berühmte Skulptur „La Petite Châteleine“ entstand hier. Link zum Schloss, mit Bild der Skulptur

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Ganz viele Tiere (Hunde, Hühner, Kaninchen, Pony, Esel…) leben hier, sogar einen Silberreiher haben wir gesehen.

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In der ehemaligen Mühle ist der Giftshop untergebracht, hinten geht es raus auf die kleine Insel, wo man gemütlich sitzen kann

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Mit Wehmut verabschiedeten wir uns, nachdem wir sehr lange einfach nur im Park entspannt haben. Unser letztes Ziel war nur wenige Kilometer entfernt und zum ersten mal in diesem Urlaub haben wir uns getrennt. Thomas hat sich ein Kraftfahrzeug-Museum angeschaut, Eliana und ich waren im Schloss Azay-le-Rideau.

Schon am Eingang konnten wir sehen, dass gerade ausgiebig renoviert wird, deswegen war wohl auch der Eintritt so unschlagbar günstig wie bisher noch bei keinem Schloss!

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Wieder ein schönes Treppenhaus…

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…mit Tiermotiven über den Türen und an den Kapitellen

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Innen war es ganz nett, aber wir haben schon spannenderes gesehen und gerade nach so einem Highlight wie l’Islette eben war es schon ein ganz klein wenig langweilig…

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Das hier war aber was besonderes: der ganze Raum war mit Bast oder etwas ähnlichem ausgekleidet – ich fand, das hat fürchterlich gestunken!!!

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Und noch ein kleines fotografisches Schmankerl zum Abschluss:

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Ich finde, in schwarz-weiß sieht sie besonders toll aus:

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Hinterher sind wir noch ein klein wenig durch die Gassen gelaufen, bis uns Thomas wieder eingesammelt hat.

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Heute ist unsere letzte Nacht in Chenonceaux, morgen fahren wir weiter nach Orléans.

 

Tag 15.2 – Blois

Von Chambord aus fuhren wir nach Blois, die Stadt ist nur ein paar Kilometer entfernt. Von weitem schon sieht man diese hässliche Kirche – man darf sich davon aber nicht abschrecken lassen!

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Dieser Anblick ist dann schon etwas schöner: Élise St-Nicolas, davor eine alte Brücke

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Links das Schloss, rechts die Cathédrale St-Louis (erbaut unter Louis XIV.)

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Die alte Orangerie des Schlosses, heute ein Restaurant

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Eine kleine Kirche direkt gegenüber dem Schloss – noch nicht mal Google weiß, wie die heißt…

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Die Rückansicht des Schlosses

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Ob sie hier heiße Flüssigkeiten auf Angreifer geschüttet haben?

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Alle 30 Minuten gibt es Kutschfahrten mit echten Percherons (original französische Kaltblut-Rasse)

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Das könnte eine Strandpromenade sein – aber rechts ist nicht das Meer, sondern der Schlossplatz

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Der Eingang zum Schloss, darüber Louis XII. zu Pferde, davor wieder zwei Percherons mit Kutsche

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Das Stachelschwein symbolisiert den König…

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Der Innenhof. Das Schloss besteht aus vier verschiedenen Teilen: geradeaus (D) der Flügel Gastons von Orléans (1635-1638), im klassizistischen Stil erbaut, rechts (C) der Flügel Franz I., (1515-1520), der Renaissance-Flügel mit italienischen Elementen und dem schönen Treppenturm. Den ältesten Teil (A) sieht man eigentlich nur von außen richtig, er stammt aus dem Mittelalter (13. Jh.).

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Im A-Flügel befindet sich der Ständesaal, der größte gotische Saal des 13. Jahrhunderts in Frankreich

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Vor diesem Thron war eine lange Schlange, weil alle sich darauf fotografieren lassen wollten. Eliana und ich haben gewartet, bis der Thron mal leer war…

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Die wunderschöne alte Holztreppe im Ständesaal. Wir dachten erst, man darf da nicht hoch, aber später darf man da runter! 😉

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Die Architektursäle im C-Flügel – ein echtes Lapidarium (Ausstellung von alten Steinen, mal ganz lapidar gesagt)

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Beginnend mit dem Saal des Königs führt der Rundgang (der übrigens sehr logisch ist, man verläuft sich überhaupt nicht!) durch einige schöne Säle im 1. und 2. Obergeschoss des Renaissance-Flügels

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Ein altes Cembalo, angeblich von 1572 (Giovanni Antonio Baffo)

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Das Oratorium (Hauskapelle)

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Ein Pianoforte von 1834 (Jean-Henri Pape)

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Der Treppenturm

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Das ist der 2. Flügel (B), der Flügel Louis XII., 1498-1501 im spätgotischen Stil errichtet, interessanterweise nicht aus dem üblichen weißen Tuffstein, sondern aus Backstein und Sandstein

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Nochmal der D-Flügel, diesmal auch ein wenig von innen,

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der Blick zur Decke im Treppenhaus

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Der B-Flügel und die Kapelle

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Hier gab es mehrere witzige Sitzsteine zu sehen

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Der Turm ist ein Überbleibsel der Ringmauer des 13. Jahrhunderts

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Saint-Nicolas

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Tag 15.1 – Chambord

Chambord ist eines der berühmtesten Loire-Schlösser. Wahrscheinlich, weil sein Bild auf fast jedem Reiseführer vorne drauf ist…

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Es sieht schon ein wenig bizarr aus mit den vielen verschiedenen Türmchen

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Chambord ist seit 1981 Unesco-Weltkulturerbe

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Wieder mal ein schönes Treppenhaus

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und ein Jagdzimmer muss es anscheinend auch überall geben

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Und die Küche natürlich auch

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Das schönste und interessanteste an Chambord ist die zentrale Treppe in der Mitte. Es sind zwei parallele Spiralen, angeblich nach der Idee von Leonardo da Vinci gebaut

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Im 1. Stockwerk: Stuhl oder Thron? Diese Räume hier sind „das Museum des Grafen von Chambord aus dem 19. Jahrhundert“

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Blick vom 1. Stock in den Innenhof

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Und der Blick auf den Teil, wo gerade renoviert wird

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Im Schlafzimmer von Franz I.

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Ein anderes Schlafzimmer

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Im 2. Stockwerk gibt es tolle Gewölbedecken zu bestaunen

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Das Lustigste war, dass wir uns mehrfach ziemlich verlaufen haben. Das Schloss ist eigentlich gar nicht sooo kompliziert aufgebaut, wie man auf diesem Plan sieht. Aber da man oft auf Gängen um die Türme herumgeht und die zentrale Treppe von allen Seiten gleich aussieht und die Nummern des Besichtigungs-Planes nicht in den einzelnen Sälen zu finden sind, bleibt oft nur als letzte Lösung, aus dem Fenster zu schauen, wo die Sonne gerade steht und dann den Plan Richtung Norden zu halten, damit man wieder weiß, wo man ist…

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Einer der Außengänge

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Das ist das Prunkgemach

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Viele andere Räume, manche waren einfach nur mit „Gästezimmer“ bezeichnet

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Noch eine schöne Treppe, in irgendeiner Ecke zwischen Donjon und Seitenflügel, wahrscheinlich das schöne Treppenhaus, was ich vorhin von außen schon fotografiert habe

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Die Kapelle

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„La Reine… c’est moi. Madame Elisabeth 1792“

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Eine seltsame Kutsche und ein frommer Hirsch…

Auf dieser Kutsche war tatsächlich ein Boot befestigt. Wenn auf der Jagd der Hirsch ins Wasser floh, konnte man das Boot von der Kutsche heben und ihn im Wasser verfolgen

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Nochmal die tolle Gewölbedecke und die tolle Treppe. Ich muss zugeben, ich war fasziniert

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Wir sind tatsächlich bis ganz aufs Dach hinauf gestiegen

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Der Laternenturm (die Spitze des Treppenhauses) erinnert irgendwie an ein altes Karussell!

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Wenn man den Aufstieg zum Dach geschafft hat, wird man wirklich belohnt. Die vielen verschiedenen Türmchen, die man schon von unten wahrgenommen hat…

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…der spektakuläre Laternenturm…

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…und natürlich die grandiose Aussicht…

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…in alle vier Himmelsrichtungen – wenn diese doofe Baustelle nicht wäre…

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Die wunderhübsch angelegten Schlossgärten (entweder sind sie noch dabei, oder da findet gerade eine Ausgrabung statt)

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Nochmal der Laternenturm in anderem Licht

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Der Ablauf einer Regenrinne

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Unten gibt es Kutschfahrten und bei den spitzen Zelten finden Reiter- und Falkner-Vorführungen statt

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Beim Abstieg haben wir uns noch ein paar Gästezimmer im 1. oder 2. Stock angeschaut, die uns beim Aufstieg irgendwie durch die Lappen gegangen waren (ich sag nur: der Plan!)

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Wieder auf ebener Erde, einmal quer über den Hof…

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…zur Kutschen-Ausstellung

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Dort steht auch eine alte Uhr, die früher mal an einem der Türme hing, sie ist viel größer, als es auf dem Bild aussieht, bestimmt 2 Meter im Durchmesser

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Abschied vom Schloss

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Noch ein Besuch in der kleinen Kirche, die man schon aus dem Fenster sah, sie steht direkt neben dem Schloss

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Danach sind wir weitergefahren nach Blois, aber davon erzähle ich ein anderes mal!

 

Tag 14 – Amboise & Montrésor

In Amboise gibt es nicht nur das königliche Schloss in der Stadtmitte, sondern auch noch zwei andere nette Schlösser zu besichtigen. Das eine heißt Château Gaillard und ist bekannt für seine Gartenanlagen und seine (über 50 verschiedene!) Zitrusfrüchte. Leider waren wir zur falschen Zeit dort, es war noch geschlossen…

Das andere Schloss ist Clos Lucé, hier hat Leonardo da Vinci die letzten drei Jahre seines Lebens verbracht. König Franz I. war ein großer Bewunderer und hatte da Vinci 1516 nach Frankreich eingeladen und stellte ihm das Schloss Clos Lucé zur Verfügung.

 

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Leonardos Schlafzimmer, von hier aus konnte er durch das Fenster zum Königsschloss sehen und hier starb er am 2. Mai 1519

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Eine wunderschöne Holztreppe

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Die Hauskapelle, von König Karl VIII. Ende des 15. Jh. für seine Frau Anne de Bretagne in Auftrag gegeben

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Leonardo da Vincis Arbeitszimmer. Als er von Italien nach Frankreich kam (auf einem Maulesel und in Begleitung einiger Schüler), brachte er nur seine drei liebsten Bilder mit, eines davon die berühmte Mona Lisa.

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Die Küche

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Im Untergeschoss sind viele Modelle von Leonardos Erfindungen aufgebaut, meist werden dazu auch animierte Kurzfilme gezeigt, wie diese funktionieren.

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Im Nebengebäude gibt es noch viel mehr Modelle

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Der ganze hintere Bereich des Schlosses mutet sehr italienisch an

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Im riesigen Park sind nochmal sehr viele Modelle aufgestellt, die auch zum Ausprobieren einladen

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Der Blick hinüber zum königlichen Schloss von Amboise

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Von Château Clos Lucé ist es überhaupt nicht weit zu Château Galliard. Aber wie schon oben geschrieben, waren wir viel zu früh, es machte leider erst nachmittags auf.

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Und so fuhren wir nach einem kurzen Blick in den Reiseführer spontan weiter…

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…nach Montrésor

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Montrésor ist ein sehr romantisches Schloss. Auf den Grundzügen einer mittelalterlichen Festung erbaut, wurde es umgebaut und verändert.

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1849 übernahm ein polnischer Graf, Xavier Branicki, Freund und Finanzberater von Napoleon II., das Schloss im Zustand einer Ruine. Er restaurierte es vollständig und legte den Park im romantischen Stil an. Er stattete seinen Besitz mit vielen Reichtümern aus und…

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…er ging sehr gerne auf die Jagd. Dieser Saal war vollgestopft mit Jagdtrophäen!

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Aber es gab auch schönere Räume

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eine ganz entzückende Wendeltreppe

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Anscheinend hatten in Montrésor auch Frauen gelebt

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Billard wurde auch gespielt

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Und ein wunderschöner Flügel – mal wieder mit einer vollen Blumenvase drauf, was ich ja überhaupt nicht sehen kann! 😦

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Das hier ist ein großer Tresor. Oder vielleicht sogar DER Tresor, nach dem Montrésor benannt ist?

Übrigens ist wohl alles im Schloss noch im Originalzustand, also es wurde nichts mehr verändert, seit der polnische Graf starb

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Dieser Jüngling im Park lädt zu allerlei Spekulationen ein…

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Es ist alles etwas heruntergekommen

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Der Weg an der Burgmauer entlang

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Verfallene Gebäude im Park

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Blick auf das Dorf und die Kirche

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Gegenüber des Schlosses geht es weiter ins alte Dorf, man kommt sich wirklich vor, als wäre man ein paar Jahrhunderte zurückversetzt

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Nein, Jahrhunderte hat sie noch nicht auf dem Buckel…

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Diese alte Markthalle (?) haben wir nur durch Zufall entdeckt und auch, dass da drin eine Ausstellung war.

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Ich habe vorher noch nie von „Le Gemmail“ gehört. Es ist eine Technik, bei der verschiedene bunte Glasscherben verarbeitet werden. Es entsteht ein reliefartiges Bild, das besonders schön wirkt, wenn es hinterleuchtet wird.

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Noch ein letzter Blick auf das Schloss

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Ein allerletzter Blick…

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Bei der Weiterfahrt haben wir diese Kapelle am Straßenrand entdeckt, mitten im Wald!

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Das ist übrigens  unser Hotel in Chenonceaux. Musste ich doch mal fotografieren, weil es eigentlich ganz schnuckelig ist.

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Der Innenhof – hier ist an jedem Abend rappelvoll!

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Wir sind dann abends nochmal losgefahren nach Amboise. Nochmal Eis essen. Und eigentlich wollten wir die angekündigte Illumination sehen und hofften auf ein ähnlich schönes Erlebnis wie in Chartres. Leider aber gab es die Lichtshow nur innerhalb des Schlosses gegen horrenden Eintritt und mit Vorreservierung. Also sind wir wieder abgedreht. Macht ja nix. Eis war lecker.

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Amboise bei Nacht

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