Tag 13 – Chenonceau & Amboise

Chenonceau ist angeblich das zweitmeist besuchte Schloss nach Versailles. So dachten wir, Montag früh ist die beste Zeit dafür und machten uns zu Fuß auf den Weg, von unserem Hotel aus sind es nur 800 Meter, also ließen wir das Auto stehen.

Auf dem Weg durchs Dorf, vorbei an 1,2,3 netten Häusern

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besonders dieses flache hier hat es mir angetan, keine Ahnung, wie man da rein kommt, und was man dann da drin im Liegen machen soll

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Das hier ist vielleicht der Bahnhof, jedenfalls steht er direkt an den Schienen

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Das große Schlosstor. Die Besucher gehen nebenan vorbei und müssen natürlich (wie gerade überall in Frankreich) durch eine strenge Taschenkontrolle. Bei diesen netten „Sheriffs“ saß auf einem Tischchen eine hübsche rote Katze. Ich war so verblüfft, dass ich total vergaß, ein Foto zu machen! Sie haben gesagt, sie würde den ganzen Tag dort sitzen und sie lässt sich auch von jedem streicheln. Leider war sie gerade nicht da, als wir später wieder raus gingen…

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Zwei Sphinxen bewachen den Weg zum Schloss

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Ein geheimnisvoller Turm, in den man reingehen kann, leider steht darin nur ein Automat – für Audioguides…! Der Turm der Marques ist übrigens das einzige Überbleibsel der Burg, die hier früher einmal stand. Das Schloss Chenonceau wurde auf den Überresten einer alten Mühle errichtet.

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Der Eingang zum Schloss

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Und das schöne Glasfenster von der Innenseite

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Die Schlosskapelle

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Das Wappen von Thomas Bohier (dem Erbauer des Schlosses) auf dem Kamin aus dem 16. Jahrhundert

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Das Schlafzimmer der Diana von Poitiers – sie war die Maitresse von König Heinrich II. und hat Chenonceaux nach ihrem Gusto umgestaltet, beispielsweise die berühmte Brücke über den Cher gebaut

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Als Heinrich II. starb, hat seine Witwe Katharina von Medici die Maitresse vertrieben und selbst das Schloss nochmal verschönert, beispielsweise über der Galerie auf dem Fluss baut sie eine zweite Etage. Dies hier ist der erste Stock – ein seltenes Bild ohne Menschen drauf

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In der Küche

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Hier gab es einen Zugang zum Wasser – die Boote konnten mit den Warenlieferungen direkt anlegen.

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Im Salon Franz I. gibt es nackte Grazien zu sehen, einen wunderschönen Renaissance-Kamin und das Bildnis seiner Geliebten Diane von Poitiers als Jägerin

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Überall hat es hier wunderschöne Treppen. Ein Novum war, dass es sich hier nicht um Wendeltreppen, sondern um gerade Treppen mit Loggia am Absatz handelt

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Im Salon Louis XIV – leider war es nicht möglich, ein Bild zu machen, ohne dass sich irgendwelche Japaner mit dem König zusammen portraitieren müssen…

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Das Schlafzimmer der fünf Königinnen (so genannt nach den 2 Töchtern und 3 Schwiegertöchtern der Katharina von Medici. Keine Ahnung, ob die alle fünf zusammen in diesem Bett schlafen mussten…

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Das Schlafzimmer der Katharina von Medici

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Der Blick hinaus auf den Garten der Diana

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Eine der vielen schön bemalten Holzdecken

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Und ein Deckengemälde

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Die Galerie im zweiten Stock

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Hier sieht man schön die drei Bauabschnitte des Schlosses

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Der Vorraum im zweiten Stock – ich musste unweigerlich an eine U-Bahn denken…

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Das Schlafzimmer der Louise von Lothringen. Nach der Ermordung ihres Gatten Heinrich III. im Jahre 1589 zog sie sich nach Chenonceau zurück. Das ganze Zimmer ist in schwarz gehalten und mit Trauersymbolen verziert.

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Blick vom Balkon auf den Turm der Marques und die ankommenden Besucher

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Nochmal das Schlafzimmer der fünf Königinnen – aber menschenleer! Diese seltene Gelegenheit musste ich ausnutzen

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Der Garten der Katharina. Dort sind wir dann noch hingelaufen

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Nochmal der Turm der Marques

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Mit dem Brunnen davor

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Vom Garten der Katharina aus kann man wunderbar das Schloss und seine einzigartige Architektur bewundern

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Die romantischen Seitengebäude – hier kann man Wein kaufen

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Das hier ist ein echter Mammutbaum, der von einem anderen Baum „umschlungen“ wird

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Ein halb im Wald versteckter Rapunzel-Turm

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Und die Esel, die hier auf dem Grundstück leben

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Auf dem Weg zurück durchs Dorf…

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…haben wir noch kurz in die alte Kirche reingeschaut

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Unser nächster Ausflug heute führte uns in die Nähe von Amboise. Die Pagode von Chanteloup ist das letzte Überbleibsel, das heute noch steht. Das Schloss von Chanteloup war ein riesiges Barockschloss mit weitläufigen Gärten, das im Volksmund den Namen „Klein Versailles“ bekam. Es wurde 1823 durch Brandstiftung zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Pagode wurde 1775 errichtet und war ein Beispiel für die damals moderne Chinoiserie, eine Mischung aus französischen Spätbarock und der Vorstellung von exotischer Architektur

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Das Gelände ist auch heute noch sehr weitläufig, es existieren einige Nebengebäude und

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ein chinesischer Garten „des Fu Xi“

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Der Teich an der Pagode ist nicht größer als das, was man hier sieht – dennoch kann man hier für 5 Euro pro Stunde Ruderboote mieten…

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In diesem Nebengebäude werden Bilder des alten Schlosses gezeigt

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Die Treppe zum ersten Stock ist aus Stein, danach gibt es nur noch Holztreppen und es wird immer enger………….

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Es gibt tatsächlich Menschen, die auf diesem See herumrudern…….

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Danach sind wir noch nach Amboise in die Stadt gefahren, haben aber auf den Besuch des königlichen Schlosses verzichtet, weil es schon ziemlich spät war und wir heute ja schon etliche Meter zurückgelegt hatten. Irgendwann muss man auch mal ausruhen. Wir haben das Schloss von unten angeschaut

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Dieses Bild nenne ich „Kapelle am Stiel“

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Ein alter Stadtturm

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In den Gassen von Amboise war noch mächtig was los!

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Und wir haben noch ein wunderbares, mit Liebe zubereitetes Eis gegessen:

Eis

Zum Abschluss noch der abendliche Blick aus unserem Hotelzimmer in Chenonceaux

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