Tag 14 – Amboise & Montrésor

In Amboise gibt es nicht nur das königliche Schloss in der Stadtmitte, sondern auch noch zwei andere nette Schlösser zu besichtigen. Das eine heißt Château Gaillard und ist bekannt für seine Gartenanlagen und seine (über 50 verschiedene!) Zitrusfrüchte. Leider waren wir zur falschen Zeit dort, es war noch geschlossen…

Das andere Schloss ist Clos Lucé, hier hat Leonardo da Vinci die letzten drei Jahre seines Lebens verbracht. König Franz I. war ein großer Bewunderer und hatte da Vinci 1516 nach Frankreich eingeladen und stellte ihm das Schloss Clos Lucé zur Verfügung.

 

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Leonardos Schlafzimmer, von hier aus konnte er durch das Fenster zum Königsschloss sehen und hier starb er am 2. Mai 1519

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Eine wunderschöne Holztreppe

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Die Hauskapelle, von König Karl VIII. Ende des 15. Jh. für seine Frau Anne de Bretagne in Auftrag gegeben

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Leonardo da Vincis Arbeitszimmer. Als er von Italien nach Frankreich kam (auf einem Maulesel und in Begleitung einiger Schüler), brachte er nur seine drei liebsten Bilder mit, eines davon die berühmte Mona Lisa.

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Die Küche

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Im Untergeschoss sind viele Modelle von Leonardos Erfindungen aufgebaut, meist werden dazu auch animierte Kurzfilme gezeigt, wie diese funktionieren.

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Im Nebengebäude gibt es noch viel mehr Modelle

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Der ganze hintere Bereich des Schlosses mutet sehr italienisch an

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Im riesigen Park sind nochmal sehr viele Modelle aufgestellt, die auch zum Ausprobieren einladen

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Der Blick hinüber zum königlichen Schloss von Amboise

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Von Château Clos Lucé ist es überhaupt nicht weit zu Château Galliard. Aber wie schon oben geschrieben, waren wir viel zu früh, es machte leider erst nachmittags auf.

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Und so fuhren wir nach einem kurzen Blick in den Reiseführer spontan weiter…

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…nach Montrésor

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Montrésor ist ein sehr romantisches Schloss. Auf den Grundzügen einer mittelalterlichen Festung erbaut, wurde es umgebaut und verändert.

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1849 übernahm ein polnischer Graf, Xavier Branicki, Freund und Finanzberater von Napoleon II., das Schloss im Zustand einer Ruine. Er restaurierte es vollständig und legte den Park im romantischen Stil an. Er stattete seinen Besitz mit vielen Reichtümern aus und…

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…er ging sehr gerne auf die Jagd. Dieser Saal war vollgestopft mit Jagdtrophäen!

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Aber es gab auch schönere Räume

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eine ganz entzückende Wendeltreppe

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Anscheinend hatten in Montrésor auch Frauen gelebt

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Billard wurde auch gespielt

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Und ein wunderschöner Flügel – mal wieder mit einer vollen Blumenvase drauf, was ich ja überhaupt nicht sehen kann! 😦

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Das hier ist ein großer Tresor. Oder vielleicht sogar DER Tresor, nach dem Montrésor benannt ist?

Übrigens ist wohl alles im Schloss noch im Originalzustand, also es wurde nichts mehr verändert, seit der polnische Graf starb

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Dieser Jüngling im Park lädt zu allerlei Spekulationen ein…

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Es ist alles etwas heruntergekommen

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Der Weg an der Burgmauer entlang

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Verfallene Gebäude im Park

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Blick auf das Dorf und die Kirche

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Gegenüber des Schlosses geht es weiter ins alte Dorf, man kommt sich wirklich vor, als wäre man ein paar Jahrhunderte zurückversetzt

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Nein, Jahrhunderte hat sie noch nicht auf dem Buckel…

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Diese alte Markthalle (?) haben wir nur durch Zufall entdeckt und auch, dass da drin eine Ausstellung war.

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Ich habe vorher noch nie von „Le Gemmail“ gehört. Es ist eine Technik, bei der verschiedene bunte Glasscherben verarbeitet werden. Es entsteht ein reliefartiges Bild, das besonders schön wirkt, wenn es hinterleuchtet wird.

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Noch ein letzter Blick auf das Schloss

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Ein allerletzter Blick…

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Bei der Weiterfahrt haben wir diese Kapelle am Straßenrand entdeckt, mitten im Wald!

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Das ist übrigens  unser Hotel in Chenonceaux. Musste ich doch mal fotografieren, weil es eigentlich ganz schnuckelig ist.

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Der Innenhof – hier ist an jedem Abend rappelvoll!

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Wir sind dann abends nochmal losgefahren nach Amboise. Nochmal Eis essen. Und eigentlich wollten wir die angekündigte Illumination sehen und hofften auf ein ähnlich schönes Erlebnis wie in Chartres. Leider aber gab es die Lichtshow nur innerhalb des Schlosses gegen horrenden Eintritt und mit Vorreservierung. Also sind wir wieder abgedreht. Macht ja nix. Eis war lecker.

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Amboise bei Nacht

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