Tag 16 – Ussé, l’Islette, Azay-le-Rideau

Drei Schlösser hatten wir uns für heute nochmal vorgenommen.

Begonnen haben wir mit dem Château d’Ussé – berühmt geworden ist der Aufenthalt des Dichters Charles Perrault (17. Jh.), der hier in Ussé dazu inspiriert wurde, sein Märchen „Dornröschen“ zu schreiben.

Mit dem Slogan „Ein Schloss für Kinder“ wird geworben und überall steht „Le Château de la Belle au Bois Dormant“.

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Im ganzen Schloss stehen in den Zimmern und Fluren Figuren herum, die alte Kleider tragen. Das haben sie wirklich sehr geschmackvoll gemacht, die Figuren stören nicht, sondern erwecken dein Eindruck, einzelnen Szenen beizuwohnen.

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Das sind Intarsien an einer alten Brauttruhe

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Wir sind in den letzten zwei Wochen unzähligen Wandteppichen begegnet, die eigentlich ausnahmslos religiöse Motive hatten. Die hier im Schloss waren mal erfrischend anders

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Der Garten ist nicht groß, aber er passt dazu

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Oben im Turm war das Dornröschenzimmer eingerichtet, sowie ein Spielzimmer der Kinder. Eliana und Thomas sind hoch geklettert, ich lieber nicht…

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Hinter dem Schloss gibt es frischen Sellerie!

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Neee, gemeint ist natürlich die Sattel- bzw. Geschirrkammer!

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Ein paar tolle alte Kutschen waren auch ausgestellt

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Rechts der Eselskarren, vor den linken Karren haben die Kinder den Hund gespannt!

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Da wächst ein ansehnlicher Bambuswald! Pandas haben wir leider keine gesehen

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Die Schlosskapelle

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Die Kapelle hat alles, was eine große Kirche auch hat: einen Lettner…

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…ein Chorgestühl…

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…und eine Orgelempore! Leider ohne Orgel… 😦

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Das hier ist sehr lustig! Lest mal den Text unten!

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Dann sind wir weitergefahren und haben unterwegs diese hübsche Kirche gesehen

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Unser nächstes Ziel war das Château de l’Islette – die hatten auf jeden Fall schon mal den schönsten Parkplatz von allen

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Und auch sonst: das Schloss, die alte Mühle (das zugewachsene Haus links) und der ganze Park – sowas von romantisch, da könnte man glatt dableiben!

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Ein Handy-Panoramafoto

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Der Eingang zum Schloss

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Relief über der Eingangstür

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Die Kapelle – sie existierte wahrscheinlich schon vor der Erbauung des Schlosses, man hat Reste aus dem 15. Jahrhundert gefunden.

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Der Wachensaal

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Der große Saal im Obergeschoss

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Das Faszinierende ist, dass die Familie Michaud, die hier lebt, das Schloss von Mai bis September für die Besucher öffnet, sie selbst wohnen dann in einem kleineren Nebengebäude. Alle Räume sind sehr persönlich eingerichtet…

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…teilweise in einem Mix aus alt und modern, aber immer geschmackvoll. Ganz tolle Bäder sind eingebaut und teilweise stehen auch neue Möbel herum.

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Besonders die Küche ist sehr persönlich, neue Geräte, die auf alt gemacht sind, beispielsweise der Kühlschrank rechts im Bild und der Herd. Vor allem aber vor der großen Fotowand links in der Ecke standen wir lange. Man hat das Gefühl, die Familie so ein bisschen kennen zu lernen und ist dankbar dafür, dass sie einen hier rein lassen. Mit den Eintrittsgeldern finanzieren sie die anstehenden Renovierungen

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Das Schloss ist vor allem deswegen so berühmt, weil Camille Claudel und Rodin lange hier gelebt und gearbeitet haben. Im Wachensaal erinnern einige Objekte, Fotos und Briefe an die beiden Bildhauer. Die berühmte Skulptur „La Petite Châteleine“ entstand hier. Link zum Schloss, mit Bild der Skulptur

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Ganz viele Tiere (Hunde, Hühner, Kaninchen, Pony, Esel…) leben hier, sogar einen Silberreiher haben wir gesehen.

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In der ehemaligen Mühle ist der Giftshop untergebracht, hinten geht es raus auf die kleine Insel, wo man gemütlich sitzen kann

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Mit Wehmut verabschiedeten wir uns, nachdem wir sehr lange einfach nur im Park entspannt haben. Unser letztes Ziel war nur wenige Kilometer entfernt und zum ersten mal in diesem Urlaub haben wir uns getrennt. Thomas hat sich ein Kraftfahrzeug-Museum angeschaut, Eliana und ich waren im Schloss Azay-le-Rideau.

Schon am Eingang konnten wir sehen, dass gerade ausgiebig renoviert wird, deswegen war wohl auch der Eintritt so unschlagbar günstig wie bisher noch bei keinem Schloss!

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Wieder ein schönes Treppenhaus…

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…mit Tiermotiven über den Türen und an den Kapitellen

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Innen war es ganz nett, aber wir haben schon spannenderes gesehen und gerade nach so einem Highlight wie l’Islette eben war es schon ein ganz klein wenig langweilig…

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Das hier war aber was besonderes: der ganze Raum war mit Bast oder etwas ähnlichem ausgekleidet – ich fand, das hat fürchterlich gestunken!!!

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Und noch ein kleines fotografisches Schmankerl zum Abschluss:

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Ich finde, in schwarz-weiß sieht sie besonders toll aus:

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Hinterher sind wir noch ein klein wenig durch die Gassen gelaufen, bis uns Thomas wieder eingesammelt hat.

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Heute ist unsere letzte Nacht in Chenonceaux, morgen fahren wir weiter nach Orléans.

 

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