Tag 17 – Cheverny & Talcy

Liebe Leser! Wir sind seit Sonntag schon wieder zu Hause, aber ich möchte noch die letzten zwei Tage nachtragen.

Château Cheverny ist fast genauso berühmt wie Chambord und fehlte noch auf unserer Liste. Vorgestern hätten wir es nicht mehr geschafft, heute passte es wunderbar rein, da wir in Chenonceaux unsere Zelte abgebrochen haben und jetzt nach Orléans „umziehen“.

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Das Schloss Cheverny dient als Vorlage für Schloss Mühlenhof in den Tim&Struppi-Comics (Tintin im Original). Vor dem Eingang war eine riesige Schlange und wir befürchteten schon das Schlimmste, aber die Familien wollten zu 80 oder 90 Prozent alle nur in die Tintin-Ausstellung, am und im Schloss war es dagegen relativ leer:

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Die Innenausstattung ist nicht zu überladen und vergoldet, sondern irgendwie etwas anders, einfach nett

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Schon wieder so ein tolles verziertes Treppenhaus

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Diesmal sogar mit musikalischen Motiven

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Ein Baby-Schlafzimmer

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Und ein Kinderzimmer. Die Holzpferde sind aus der Zeit Napoleons III.

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Der Waffensaal

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Diese Rüstung gehörte dem 4-jährigen Herzog von Bordeaux, dem späteren Grafen von Cheverny

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Das Gemach des Königs (es war dem König vorbehalten, falls dieser den Besitzern die Ehre erteilte, zu Besuch zu kommen…)

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Die Kapelle

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Der große Salon

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Die Bibliothek mit tollen alten Instrumtenen

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Nur die Harfe ist nicht alt, die ist aus Lego! Im ganzen Schloss waren „Kunstwerke“ aus Lego ausgestellt, bei den meisten konnte ich es vermeiden, sie zu fotografieren, aber die Harfe fand ich dann doch ganz witzig

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Im Park stehen Maulbeerbäume – der perfekte Schattenplatz!

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Eliana wollte auch mal ein Selfie machen wie all die anderen Touris. Nur nicht „Ich und die Statue“ wie die anderen, sondern „Die Statue und ich“ – das kam dabei raus!

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Auf dem Weg zur…

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…Orangerie

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Hier gab es übrigens – meiner Meinung nach – das beste Eis des Urlaubs. Ja, besser als das von Berthillon und geschmacklich auch besser als die wunderschönen Eis-Blumen aus Amboise!

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Nochmal Schloss zum Schluss

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In der Hitze fuhren wir weiter. Unser nächstes Ziel war Talcy. Der Himmel ist so trüb, weil es in der Nähe ganz heftig gebrannt hat. Man hat es auch überall gerochen.

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Talcy ist ein sehr kleines, familiäres Schloss und es war schön, zum Abschluss mal wieder was anderes zu sehen, ohne „Königszimmer“

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Ein sehr romantischer Innenhof mit Brunnen. Der Dichter Pierre de Ronsard verliebte sich hier in die Tochter des Hauses, Cassandra, sie inspirierte ihn zu dem berühmten Gedicht „Mignonne, allons voir si la rose“

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Eine sehr alte, riesige Weinkelter

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Und dieser alte runde Turm aus dem 16. Jahrhundert war…

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…ein Taubenhaus! Mit 1400 Nisthöhlen. Genau so einen Turm hatten wir schon beim Château Brézé gesehen, jetzt wissen wir, wozu er diente

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Danach machten wir eine Mittagspause auf einer wunderschönen Bank im Schatten und ich hatte die Gelegenheit, diese geniala Erfindung auszuprobieren. Kostet auch nicht mehr als ein Cappuccino vom Bäcker und wird genau dann heiß, wenn man es braucht. Schade, dass es die anscheinend noch nicht in Deutschland gibt…

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Danach sind wir nach Orléans gefahren, unserer letzten Station für diesen Urlaub. Nachdem wir dort beim Mexikaner super gegessen haben, sind wir losmarschiert zur Kathedrale, die wird nämlich auch abends illuminiert. Anscheinend machen sie das jetzt in jeder französischen Stadt…

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Orléans ist ja bekanntlich die Stadt von Jeanne d’Arc. So war auch die Illumination ganz auf sie ausgerichtet. Das ist natürlich im Prinzip eine gute Idee, aber ich fand es doch dann tatsächlich nicht ganz so schön wie in Chartres. Dort waren die Lichtspiele im Einklang mit der Architektur der Kirche, hier diente die Kirche quasi als Leinwand, die Geschichte wurde mit statischen Figuren erzählt wie beim einem Pappfiguren-Theater. Trotzdem war es natürlich ein schöner Anblick. Ich habe die Bilder diesmal in einer Diashow zusammengefasst. Ich hoffe, es funktioniert…

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