Schweden Tag 7 – Heimreise Teil 1

Heute mussten wir uns leider von Schweden, von unseren Hütten und dem schönen Ausblick auf das Meer verabschieden. 


Heute war es warm und sonnig, aber es wehte ein heftiger Wind:


Wir haben vormittags gemütlich aufgeräumt und sind dann kurz vor 12 aufgebrochen.  

In Norrköping am Bahnübergang:


Einige Bilder von der Fahrt Richtung Süden entlang am Vättern:


Ein kurzer Halt in Jönköping:


Und an einem Elch-Souvenir-Geschäft mit Elchpark:


Malmö kommt in Sicht:


Sonnenuntergang beim Warten…


… auf die Fähre:


Endlich mal eine Außenkabine mit Bullauge…


Zum Abschluss gibt es heute noch was Schönes zum Anhören aus unserem letzten Konzert:

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Schweden Tag 6 – Linköping 

Heute früh sind wir direkt nach Linköping gefahren. Zuerst haben wir das Freilichtmuseum Gamla Linköping besucht:


Im Sommer ist es hier rappelvoll, aber jetzt ist alles leer und viele der interessanten alten (Kunst-)Handwerksläden haben überhaupt noch nicht geöffnet…

Trotzdem hat es allen gefallen, in dem kleinen Dorf herumzulaufen.

Den Tanzplatz haben wir sogar ausgenutzt und ein paar Runden gedreht… 


Das Värdshus im Museumsdorf hatte geöffnet und wir haben dort wieder vom günstigen schwedischen Mittagstisch profitieren können. 

Danach sind wir auch schon aufgebrochen zur Tomaskyrkan, wo wir Sara Michelin getroffen haben.  Sie war früher in Norrköping, daher kennt sie mein Bruder und hat uns den Kontakt vermittelt. Sie hat uns im Konzert begleitet und wir hatten ein paar sehr schöne Stunden miteinander. Leider hat ihr Jugendchor Ferien, aber vielleicht treffen wir uns ja mal irgendwann wieder. 

Die Tomaskyrkan ist klein und modern, aber sehr interessant weil rund und mit einer hervorragenden Akustik ausgestattet. Hier finden viele Konzerte statt. 


Die Zusammenarbeit mit Sara hat sehr viel Spaß gemacht und war total unkompliziert. Das Konzert war ziemlich gut besucht, lauter alte Leute, die aber sehr dankbare Zuhörer waren. 


Hier eine Aufnahme:

An dieser Stelle mal ein dickes Dankeschön an unseren Lukas Schuhmacher, der so hervorragend alle unsere Auftritte gefilmt hat! 

Nach dem Konzert mussten wir uns schon wieder von Sara verabschieden und sind in die Innenstadt gefahren, direkt zum Dom. 

Eine Auferstehungsszene mit echter Erde und echten Blumen:


In der Kirche haben wir uns hingestellt und spontan „Hebe deine Augen auf“ gesungen. Uns hat kaum jemand zugehört, aber für uns war es ein erhebendes Gefühl…

Rund um den Domplatz – eine alte Gymnastikhalle und Kirchengebäude in Norrköping-gelb…


Die „Kinder“ sind hier noch ein wenig in die Stadt gegangen, aber dann wurde es bald regnerisch und wir haben uns auf den Heimweg gemacht. 

Schade, dass wir morgen schon wieder abreisen müssen. Die Woche war viel zu kurz… 

Schweden Tag 5.2 – Singen in Norrköping 

Abends sind wir dann wieder nach Norrköping rein gefahren, diesmal waren wir in St. Olai. Wir haben hier nun auch Mitglieder von Annas Novakören getroffen und haben zwei Lieder gemeinsam gesungen! Bei der Probe:

Vor dem Gottesdienst gibt es in der Kirche warmes Essen für alle – sowas habe ich bei uns noch nie gesehen…

Der Gottesdienst war sehr interessant, natürlich ein bisschen anders als bei uns, aber der Pfarrer hat auch einiges auf Englisch für uns gesagt. Auf jeden Fall hat er nicht gepredigt, dafür haben wir ganz viel gesungen. An einer Stelle sogar gleich drei Lieder hintereinander. 


Ich habe hier nochmal zwei unserer schönsten Lieder auf YouTube hochgeladen:

Und dann gibt es hier nochmal eine Version des schwedischen Liedes „Vi är blommor“ – ich hab es ja gerade schonmal gepostet, aber als wir es heute gemeinsam mit den schwedischen Jugendlichen gesungen haben, hatte ich selbst eine Gänsehaut…….

Nach dem Gottesdienst war ich noch mit Ulf auf der Empore 

und er hat mir die größte und schönste Orgel von Norrköping gezeigt:


Hinterher waren wir noch mit Anna und Mitgliedern von Novakören im Gemeindesaal zur Nachfeier und haben uns noch lange unterhalten, bis wir uns endgültig verabschieden mussten…

Schweden Tag 5.1 – Söderköping 

Heute haben wir erstmal ein bisschen ausgeschlafen, dann sind wir nach Söderköping gefahren. Anna hatte Zeit und hat sich dort mit uns getroffen. Söderköping ist eine hübsche kleine Stadt am Götakanal, in der es im Sommer von Touristen nur so wimmelt. Heute aber war tote Hose. Der Götakanal ist erst ab Mai in Betrieb. Außerdem war das Wetter trübe und später fing es sogar an zu regnen…

Der Marktplatz:

Hier ist es so verschlafen, dass sogar Enten auf der Straße schlafen…

Auch hier findet man Norrköping-gelbe Häuser


Über den kleinen Fluss ging es zur Kirche St. Laurentii 

Der Glockenturm, wie meistens abseits der Kirche und aus Holz:

Die Fassade:


Und ein alter Runenstein, der vor der Kirche steht:


In der Kirche trafen wir ganz zufällig Annas Kirchenmusikerkollegen Nils, der uns die historische Orgel zeigte:

Blick von oben ins Kirchenschiff – als normaler Touri kommt man hier nicht hin…


Wir haben dann als Dankeschön in der Kirche spontan noch 2 Lieder gesungen, dann sind wir weiter gezogen. 

Hier wurde nicht nur Astrid Lindgrens Madita gedreht, sonder auch viele andere Filme

Am Götakanal – auch hier noch tote Hose…


Hier gibt es das angeblich beste Eis von Schweden – leider erst ab 1. Mai…

Die Jugend ist dann ist 321 Stufen zum Aussichtspunkt hinaufgestiegen…

… und Caro hat von oben ein tolles Panoramafoto gemacht:


Die älteren sind schonmal ins Café gegangen, Anna und ich haben das Programm für den Gottesdienst am Abend besprochen:


Wir haben dort übrigens phantastisch und günstig gegessen. Für nur 8,50 € pro Person gab es ein komplettes Mittagsbuffet mit Salat, Suppe, Hauptspeise, Nachtisch, Kaffee, Kekse und Getränke – alles inklusive!

Nach dem Essen regnete es, Anna musste zu einem Termin und wir sind nochmal in unsere Unterkunft gefahren und haben eine Mittagspause gemacht…

Schweden Tag 4.2 – Norrköping 

Nach dem Konzert in der Hedvigskirche 


durfte  Eliana auf der großen Orgel spielen und war ganz glücklich darüber. 


Danach sind wir in ein Nebengebäude der Kirche gegangen, wo es mittags eine Art Tafel gibt: jeder bekommt hier was zu essen und wir durften uns einfach dazu setzen. Rechts das Gebäude, in der Mitte die Hedvigskirche und links der Rathausturm:


Das Essen war so lecker, dass wir danach alle ganz glücklich waren:


Dann hat Anna uns durch die Stadt geführt. Zuerst zu St. Olai, dort singen wir morgen. Auch hier steht der Glockenturm weit weg vom Kirchengebäude, so wie es oft in Schweden ist:


Hier entstand vor wenigen Jahren aus alten Gebäuden eine Passage mit Läden und Cafés. FIKA heißt nichts anderes als Kaffee und „Vill du fika?“ ist ein sehr netter Satz!


Norrköping ist eine alte Fabrikstadt. Das klingt im ersten Moment langweilig, aber es ist faszinierend schön:


Dieses ehemalige Fabrikgebäude heißt Wärmekirche, weil es in seiner Bauweise sehr an eine Kirche erinnert. Die 4 Schornsteine auf dem Dach werden in der Adventszeit nacheinander erleuchtet…

Überall ist hier ganz viel Wasser – und die Gelegenheit für ein Gruppenfoto:


Kürzlich wurde mitten im Wasser zwischen den Fabriken dieses moderne Gebäude eröffnet – die Appartements darin seien unbezahlbar…

Der Schornstein im Wasser ist „nur“ ein Kunstwerk, aber ein beliebtes Motiv.


Man kann ganz lange am Wasser (Motala Ström) entlanggehen findet viele schöne unnterschiedlichste Gebäude. Die meisten in gelb – es gibt tatsächlich sogar den offiziellen Namen Norrköping-gelb!


Das Wetter war heute phantastisch – für uns und für die Fotos…


Hier war eine super Gelegenheit für ein Chorfoto: Finken im Baum…


Blick zurück:

Das hier ist das alte Gefängnis – es war tatsächlich bis vor 2 Jahren noch in Benutzung. Anna hat uns erzählt, dass darinnen eine Kirche ist mit einer uralten Orgel…


Wieder zurück in der Innenstadt kamen wir an diesem kleinen Gebäude vorbei. Die Kneipe heißt „der letzte Schluck“, weil hier früher Hinrichtungen stattfanden:

Rechts im Bild das Konzerthaus 

Ein altes Konzerthaus (seit ca. 1800 keine Kirche mehr), das jetzt wieder als Konzertort genutzt wird

Und in diesem schönen musikalischen Café haben wir dann unsere müden Beine ausgeruht:


Die großen Kinder sind dann noch ein bisschen in die Stadt, der ganze Chor traf sich dann um 18 Uhr zu einem Jugendtreff in der Olai-Kirche. Sie haben dort gemeinsam mit schwedischen Jugendlichen gegessen, gesungen und Spiele gemacht und haben sich sehr wohlgefühlt. Beim Abholen abends mussten wir sie schon ziemlich überreden, mitzukommen…

Hier in der Olai-Kirche findet morgen Abend ein Gottesdienst statt, in dem wir (ganz viel) singen werden:

Schweden Tag 4.1 – Konzert in Norrköping 

Heute hatte der Urlaub erstmal ein Ende, unser erstes Konzert stand auf dem Plan!

Morgens um 10 Uhr waren wir in der Hedwigskirche zur Probe:


Das Mittagskonzert begann dann um 11:45 Uhr


Wir wurden  begleitet von Anna Sköldh 


und Ulf Tellin. 


Sie sind beide extrem nett und es hat viel Spaß gemacht, gemeinsam zu musizieren!


Es waren sehr viele Leute da zum Zuhören und wir haben viele Menschen sehr beeindruckt, die das auch hinterher gesagt haben. 

Hier habe ich schonmal ein erstes Video vom Konzert hochgeladen. Wir haben natürlich auch schwedisch gesungen. Das Lied „Vi är blommor“ kennt in Schweden jedes Schulkind:

Und ein zweites Video gibt es jetzt auch, der Kanon „Er ist wie ein Baum“ von Daniel Steger:

Schweden Tag 3.2 – Stockholm

Heute haben wir einen Tagesausflug nach Stockholm gemacht. Es war ein wunderschöner Tag mit ganz faszinierendem Wetter!


Als wir angekommen sind, hat es große Flocken geschneit und wir sind dicke eingemummelt losgelaufen. Es sah so aus, als würde es den ganzen Tag so grau bleiben…


Ein paar Minuten später fing es dann aber an, deutlich aufzuklaren. 


Und keine 5 Minuten später schien die Sonne: 


Wir sind durch die hübschen Gassen der Stockholmer Altstadt gelaufen und natürlich erstmal am Stortorget gelandet. 

Gruppenfoto mit Taube:


Weiter ging es durch die Altstadt. Die gelben Häuser leuchten besonders schön bei diesem Wetter, aber in schwarz-weiß wirken die Gassen gleich richtig dramatisch!


Runter ans Meer, wo uns eine faszinierende Aussicht erwartete:


Das königliche Schloss (rechts) und die Storkyrkan. 


Im Innenhof des Schlosses


Eine alte Telefonzelle 

Intermezzo auf dem Spielplatz 


Die Storkyrkan – leider war sie schon geschlossen, als wir hinkamen. 

Blick zur Riddarholmen-Kirche, hier sind die schwedischen Könige begraben. Leider ist die Kirche nur in den Sommermonate geöffnet…

Und diese tolle Stimmung hatten wir dann auf dem Heimweg


Auf der Heimfahrt hatten wir dann noch einen kleinen Schneesturm 


Und dann bei der Ankunft in Norrköping hatten wir den schönsten Abendhimmel der Reise bisher: