Porto – Tag 2

Auch hier gibt es Straßenkatzen, die zwei waren direkt vor unserem Haus heute morgen:

Vorbei an hübschen Straßenschildern führte uns unser Weg heute morgen erstmal zur U-Bahn

Hier oben, wo wir wohnen, muss man 3 Rolltreppen in die Tiefe fahren, aber später fährt die Bahn ganz oben auf der Brücke und wird so zur O-Bahn. Wir sind direkt am anderen Ufer ausgestiegen, hier liegt das Kloster Serra do Pilar (das gelbe davor ist die U-O-Bahn) und gegenüber ist ein schöner Aussichtspunkt mit Palmen

Hier oben tranken wir dann auch den ersten frisch gepressten Orangensaft des Tages. Das ist so toll hier: überall gibt es frisch gepresste Säfte, einmal habe ich sogar frischen Guavensaft bekommen. Aber gerade den O-Saft gibt es überall, und er ist überhaupt nicht teuer. Ach ja, unser Frühstück heute auch: für 4 Getränke und 4 essbare Teile haben wir sage und schreibe nur knapp über 8 Euro bezahlt!!!

Und wieder war es Zeit für ein neues Verkehrsmittel: mit der Gondelbahn ging es hinunter ans Ufer.

Hier unten liegen die ganzen Portweinhändler, jeder bietet eine Weinprobe oder Kellerführung an, bei vielen gibt es auch was zu essen. Wir lösten unsere Gutscheine vom Gondel-Ticket ein und kamen so heute morgen schon in den Genuss des ersten Schlückchens Port!

Dann sind wir am Ufer entlang gewandert, hier sieht man hübsche Häuschen und Kapellen, die großen Weinhändler, die alten Schiffe mit den Portweinfässern vor Anker liegen und man hat einen ganz anderen Blick von unten auf die Stadt

Wir sind dann über den unteren Steg der Brücke ans andere Ufer gelaufen (eigentlich wollten wir das Flußtaxi nehmen, aber der machte gerade Mittagspause…) und sind dort ein wenig die Promenade entlang gewandert

Diese Tafel erinnert an das große Unglück von 1809, als viele Menschen vor den französischen Truppen fliehen wollten und auf einer aus Booten zusammengebundenen Brücke ums Leben kamen:

Nun wollten wir wieder hoch in die Stadt und haben diesmal die Standseilbahn genommen. Ziemlich neu und nicht so abenteuerlich wie die in Lissabon, aber dafür echt extrem steil, ich staune immer wieder, wie hoch das hier alles ist

Alte Straßenbahnen gibt es hier auch (wieder), aber sie fahren nur als touristische Sonderfahrten und sind daher so teuer, dass wir erstmal nur von außen gucken

Hübsche Toiletten (ob von innen auch so ansprechend, hab ich nicht geguckt)

Dann sind wir direkt zur Kathedrale Sé gegangen. Von der Seite haben wir sie ja schon gesehen, hier ist die Loggia von Nicolau Nasoni

Neben der Kirche nochmal ein Beispiel dafür, wie steil es hier ist:

Zwei kleine Mövchen…

Der Bischofspalast und die Aussichtsterrasse vor der Kathedrale

Die Fassade der Kathedrale

Im Kreuzgang

Eine Seitenkapelle mit einer Fake-Orgel

Ein wunderschöner Raum neben dem Kreuzgang

Das Kirchenschiff, einerseits so schlicht und dann mit Gold bis zur Decke ausgestattet

Die Orgel stammt von einem Deutschen (Georg Jann 1985)

Nach der Kathedrale ging es hinunter in die Stadt

Neben der Igreja de Santo António dos Congregados liegt der Bahnhof Estação de São Bento

Dessen Eingangshalle ist einfach unglaublich schön. Die Azulejos (von Jorge Colaço) zeigen Szenen aus Portos Alltag und Geschichte. Züge fahren hier seit 1896

Hier im Bahnhofscafé haben wir einen kleinen Snack zu uns genommen, dann sind wir mit der U-Bahn nach Hause gefahren, denn ich habe dringend einen Mittagsschlaf gebraucht. Später sind wir dann mit dem Linienbus (wieder ein neues Verkehrsmittel…) zurück in die Stadt gefahren. Unterwegs habe ich aus dem Fenster geknipst:

Wir sind mit dem Bus durch den unteren Teil der Brücke Ponte de Luis gefahren und am anderen Ufer ausgestiegen. Gegessen haben wir sehr lecker beim berühmten Portweinhändler Sandeman. Natürlich gab es Portwein für uns!

Vor dem Essen und nach dem Essen konnte ich nicht widerstehen und habe ganz ganz viele Fotos gemacht. Die Kulisse ist hier einfach großartig und zu den verschiedenen Uhrzeiten war der Himmel ja auch ganz unterschiedlich blau. Außerdem bin ich fasziniert davon, wie gut die Bilder mit dem iPhone werden. Also, genug der Entschuldigungen, wem die Bilder zu viel sind, kann ja einfach weiter scrollen…

Weil Fotografieren (und Spazieren) so anstrengend ist, haben wir uns dann zum Abschluss des Tages noch was gegönnt:

Und dann haben wir uns mal wieder ein Uber-Taxi gerufen. Denn für 3,64 Euro direkt vor die Haustür gefahren zu werden, das ist einfach unschlagbar!

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