Coro piccolo in Wien – Tag 6

Heute morgen haben wir in Ruhe unsere Koffer packen können und dann haben wir noch im Foyer gesessen und unsere Gedanken über die vergangenen Tage ausgetauscht.

Alle Chormitglieder haben sich ausschließlich sehr positiv über unsere Reise geäußert. Sie waren begeistert von den Konzerten, vor allem vom Musikvereinssaal, aber auch von unserem Sightseeingprogramm. Und alle waren einstimmig der Meinung, dass wir für Wien mehr Zeit gebraucht hätten. Auch vom Workshop und vom Austausch der verschiedenen Kulturen waren sie fasziniert und natürlich von unseren italienischen Freunden.

Dann sind wir zum Bahnhof aufgebrochen, alles hat prima geklappt, nur leider hatten wir dann schon wieder Pech – unser Zug hatte insgesamt 70 Minuten Verspätung!!! Die nächste Konzertreise machen wir definitiv nicht mit dem Zug…

Wir fuhren dann endlich los und mussten überraschend in Salzburg umsteigen! Wir hatten nur 4 Minuten Zeit zum Umsteigen, und in dem vollen Zug stieg die Hälfte vorne, ein Teil in der Mitte und eine Vorsitzende ganz hinten ein. Bis wir dann endlich alle zusammen waren, hat es eine Weile gedauert. Aber bald hatten wir alle Platz und ziemlich viel Spaß:

Um 21 Uhr waren wir dann endlich in Mannheim und die meisten Eltern warteten schon auf dem Bahnsteig.

Auch ich bin sehr glücklich über unsere gelungene Reise. Vor allem bin ich irre stolz auf meine Kinder, die alle super goldig sind und auch phantastisch singen!

Dank an Frau Schneider von Musicultur und dem Team vom World Peace Choral Festival für die Organisation.

Danke an meinen Freund Christian Germaine, der so kurzfristig als Pianist eingesprungen ist und uns souverän begleitet hat.

Danke an unseren lieben Harald Gesierich, der uns super durch die Stadt geführt hat und uns viele Geheimtipps geben konnte (Saftladen!).

Diese wunderbare Reise wurde überhaupt erst durch unsere Sponsoren möglich gemacht. Ein herzliches Dankeschön von mir, dem Vorstand und dem gesamten Chor an:

BBBank

GKM

GLÜCKSSPIRALE

Praxis Fürstenberg, Zahnärzte

Dr. Rammelmeyer, Zahnarzt

Hotel Darstein

Michael Rinker, Schornsteinfeger

Coro piccolo in Wien – Tag 5

Heute Vormittag hatten wir frei und machten einen gemeinsamen Ausflug in den Prater.

Schon in der U-Bahn hatten wir Spaß

Sogar Christian schloss sich uns an, wir trafen uns am Praterstern und gingen direkt zum Riesenrad. Um diese frühe Uhrzeit war es noch sehr leer, wir konnten in Ruhe die Ausstellung anschauen

… und im Riesenrad bekamen wir eine eigene Gondel für den Chor:

Gruppenbild am Prater-Eingang:

Die Mittagspause verbrachten wir im Hostel, bekamen ein leckeres Essen, nutzten die Zeit für eine Probe und die Mädels wurden hübsch gemacht fürs Konzert, alle bekamen die gleiche Frisur!

Unterwegs zum Musikverein:

Die Spannung steigt in der Garderobe

Unser Auftritt war extrem spannend. Auf dieser riesigen Bühne zu stehen in diesem berühmten wunderschönen Saal, mit so vielen Menschen…

Wir sangen „Hebe deine Augen auf“ und „Die Geister am Mummelsee“ – ich war super zufrieden und stolz und ich denke, wir haben auch einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Zumindest bekamen wir sehr viel Applaus und den Leuten ist bestimmt aufgefallen, dass wir der zahlenmäßig kleinste Chor des ganzen Festivals waren!

Am Ende standen wir wieder mit allen gemeinsam auf der Bühne:

Coro piccolo steht oben rechts in der Ecke, hinter denen mit den orangenen Schals

Zum Schluss durften noch die Chorleiter auf die Bühne und es wurden Urkunden und Preise verteilt. Da wir nicht beim Wettbewerb teilgenommen hatten, bekamen wir die Trophäe „Angel of Peace“ ( das Bild entstand in meinem Privatfahrstuhl neben der Bühne)

Nach dem Konzert machten wir dann noch einen Abstecher zum Hundertwasserhaus, hier entstanden die Gruppenbilder, ohne und mit Harald:

Und ein Bild von unseren tollen Konzertfrisuren mussten wir auch noch machen:

Es war ein wunderschöner Abend

Als wir ins Hostel zurück kamen, war es schon recht spät, aber wir hatten endlich die Gelegenheit, ein offizielles Foto mit unseren Preisen zu machen:

Coro piccolo in Wien – Tag 4

Heute morgen haben wir uns schon sehr früh auf den Weg gemacht, unser Ziel war das Domizil der Wiener Sängerknaben: Palais Augarten

In einem kleinen Musiksaal warteten wir gespannt…

… auf Erasmus Baumgartner, den Assistenten des künstlerischen Leiters der Wiener Sängerknaben. In einem zweistündigen Workshop sangen wir Mendelssohns „Hebe deine Augen auf“ und mein „Die Geister vom Mummelsee“. Wir lernten eine Menge und wurden sehr gelobt. Es hat wirklich Spaß gemacht!

Zum Mittagessen gab es einen kleinen Snack unterwegs…

… und dann besuchten wir das „Haus der Musik“, hier gab es für die Kinder viel zu erleben

Nun machten wir uns auf zum Musikverein. Dort sollte die Probe für das Abschlusskonzert morgen stattfinden.

Zuerst würden wir nicht eingelassen, weil wir zu früh waren, aber dann ging es zum Glück doch und wir durften in den goldenen Saal

Eigentlich darf man dort ja keine Fotos machen……. ganz viele anderen Chören haben wir beim Proben zugehört, dann wären wir dran. Wir hatten 5 Minuten Zeit auf der Bühne und konnten nur ein bisschen was ansingen, dann mussten wir schon wieder runter!

Am Schluss kamen dann alle Chöre gemeinsam auf die Bühne, um die drei Mottosongs zu proben.

Dirigiert von Enrico Miaroma, dem Chorleiter unserer italienischen Freunde, sangen unsere Rheinfinken in der ersten Reihe! Wir freuen uns wirklich auf das Konzert morgen!

Abends gab es dann eine Einladung zum Heurigen für alle teilnehmenden Chöre. Mit dem echten Heurigen hat das natürlich nichts zu tun, aber es gab wenigstens was zu essen für alle. Vor dem großen Ansturm:

Der Abend war sehr nett, es wurde gesungen und getanzt:

Und unsere italienischen Freunde waren natürlich auch da. Gemeinsam gab es noch ein paar nette und lustige Stunden. Nachdrücklich wurden wir nochmals an den Gardasee eingeladen und wir werden uns ganz doll bemühen, dass wir bald eine Konzertreise dahin machen können!!!

Unsere Großen waren dann abends noch mit unserem Betreuer Harald unterwegs und haben uns noch ein paar Bilder von beleuchteter Karlskirche und Rathaus mitgebracht

Coro piccolo in Wien – Tag 3

Heute morgen hatten wir frei und sind erstmal in die Innenstadt gefahren

Nach dem Besuch in der Michaelerkirche…

…haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt. Ein Teil war in der Musikinstrumentenausstellung im Welt-Museum

Zwei waren im kunsthistorischen Museum

Und der Rest der Truppe besuchte das naturhistorische Museum

Zum Mittagessen waren wir bei Mamas Ramen und haben dort sehr lecker, günstig und mit netter Unterhaltung gespeist!

Im Haus Augarten, einem Seniorenheim, hatten wir dann unseren ersten größeren Auftritt heute. 20 Minuten Programm, wir haben hauptsächlich Volkslieder gesungen und die Leute waren sehr begeistert. Außer uns sang noch ein chinesischer Chor und danach gab es Urkunden für alle.

In unserer Garderobe konnten wir uns dann noch ein bisschen ausruhen…

… bevor es wieder zurück in die Stadt ging. Durch den Augarten liefen die Tapferen, denen die Hitze nichts ausmachte.

Nach einem Besuch im Stephansdom liefen wir zur Ruprechtskirche und unterwegs gab es noch ein Eis für alle

Bei der Probe in der Kirche traten viele Chöre in ihren traditionellen Kostümen auf

Einige der chinesischen Chöre dachten wohl, die Probe sei schon das Konzert gewesen und reisten einfach ab! So begann das Konzert früher und dauerte auch nicht so lange…

Unser Auftritt war sehr gut, wir sangen 20 Minuten aus unserem Programm. Besonders begeistert waren wir von einem italienischen Chor, die ganz ähnlich gesungen haben wie wir, auch was die Literatur angeht: Coro Voci bianche Garda Trentino

Am Schluss gab es noch ein Gruppenbild von allen teilnehmenden Chören

Ich kam dann mit dem italienischen Chorleiter ins Gespräch und es entstand die Idee, dass man vielleicht mal einen Austausch planen könnte. Spontan sind wir dann nach dem Konzert gemeinsam Eis essen gegangen. Unsere Chorkinder haben sich schnell mit den anderen unterhalten und die Stimmung war super. Zur Krönung haben wir noch gemeinsam gesungen – im Keller der Eisdiele:

Ganz euphorisch machten wir uns auf den Heimweg und hoffen sehr, dass wir die deutsch-italienische Freundschaft aufrecht erhalten können!

Coro piccolo in Wien – Tag 2

Heute morgen hieß es erst einmal früh aufstehen. Um 8 Uhr kam Harald, unser persönlicher Betreuer, der uns auch gestern schon vom Bahnhof abgeholt hatte. Es ist sehr praktisch, jemanden dabei zu haben, der sich perfekt auskennt!

Unser erstes großes Ereignis war der Auftritt im Hauptquartier der UN. Erstmal mussten wir draußen sehr lange warten, Zeit für ein Gruppenbild mit Harald und unserem Begleiter Christian

Wie findet ihr eigentlich unsre neuen Chor-T-Shirts?

Und dann hatten wir tatsächlich noch so viel Zeit, dass wir noch eine ruhige halbe Stunde am Kaiserwasser verbringen konnten

Nach dem Auftritt vor einem riesigen Publikum (10-12?) war Zeit für ein paar offizielle Fotos, auf dem ersten Bild rechts Gerald Wirth, der Leiter der Wiener Sängerknaben, der unseren Auftritt sehr gelobt hat

Am Springbrunnen auch noch schnell ein Foto

Und es gab Urkunden, für den Chor und für jede einzelne Sängerin

Dann sind wir wieder zurück in unser Hostel gefahren und haben die Zeit genutzt für eine Probe mit Christian, der uns ja vorher noch nie begleitet hat. Hat aber alles super geklappt und wir freuen uns auf die Konzerte!

Dann brachen wir schon wieder auf, und zwar ging es jetzt zum Eröffnungskonzert im Wiener Konzerthaus.

Sämtliche teilnehmenden Chöre trafen sich dort und es war erstmal ein ziemlicher Lärm, schon im Foyer

Im Saal ging es dann etwas zivilisierter zu, warum wir unsere Rucksäcke nicht mit hinein nehmen durften, andere Chöre aber schon, war sehr seltsam…

Der Auftritt der Wiener Sängerknaben war phantastisch

Und zum Schluss standen alle gemeinsam auf der Bühne – naja, von jedem Chor durften 2 Vertreter mitsingen. Von unseren waren Eliana und Katharina dabei, man hat sie sogar gesehen…

Alle unten im Saal durften natürlich auch bei den 3 Motto-Songs mitsingen. Gerade der englische Kanon „Coming together to sing“ war beeindruckend, die Kinder schwenkten spontan ihre Leucht-Kugelschreiber und alle sangen begeistert mit

Nach dem Konzert teilten wir uns auf in drei Gruppen: die jüngeren fuhren mit Helga und Harald zurück ins Hostel und feierten dort eine kleine Party

die älteren blieben noch ein wenig in der Stadt

Und Christian und ich waren eingeladen zu einem leckeren Abendessen im Rathauskeller

Auch hier gab es nochmal ein Händeschütteln mit den Offiziellen und Urkunden für Chöre und Chorleiter

Coro Piccolo in Wien – Tag 1

Die Anreise

Heute morgen trafen wir uns alle am Mannheimer Hauptbahnhof und stiegen um 9:30 in den ICE nach München

Ein witziges Panoramabild habe ich im Zug gemacht, manche Gesichter sind etwas zerquetscht, aber es sind fast alle drauf:

Pünktlich kamen wir in München an und nutzten den Aufenthalt nicht nur für ein ordentliches Gruppenbild

Sondern auch zum Mittagessen. Dann stiegen wir in den Zug nach Wien. Wegen der großen Hitze hatte unser Triebwagen leider immer wieder Probleme und wir mussten mehrfach auf der Strecke für 15-20 Minuten anhalten, damit der Motor abkühlen konnte…

So hatten wir schlussendlich in Wien über 2 Stunden Verspätung.

Um 21:30 konnten wir dann endlich unsere Zimmer beziehen und die müden Reisenden konnten endlich in die Betten schlüpfen!

Morgen geht es früh wieder raus, Vormittags haben wir schon unseren ersten wichtigen Auftritt!

Gute Nacht 😴

Coro piccolo in Wien – Vorfreude

Coro piccolo, der Jugendchor der Altriper Rheinfinken, wird am 24.07.19 zu seiner zweiten Konzertreise aufbrechen. Nach Schweden 2017 geht es diesmal nach Wien zum World Peace Choral Festival.

Unser Generalproben-Konzert am 2. Juni in der Johanniskirche Frankfurt-Bornheim war ein großer Erfolg und wir hoffen, dass die Auftritte und Konzerte in Wien genauso erfolgreich werden.

CP Bornheim

Leider können nicht alle Sängerinnen, die in Frankfurt dabei waren, mitfahren, aber der Chor wird 14 Stimmen stark sein. Wir werden im UN-Hauptquartier singen, in einer Kirche in der Innenstadt, wir werden an einem Workshop mit Chorleitern der Wiener Sängerknaben teilnehmen und werden beim Abschlusskonzert im goldenen Musikvereinssaal dabei sein.

Wir freuen uns schon sehr auf diese Reise und die vielen Eindrücke, die uns dort erwarten. Ab Mittwoch, 24.07.19 wird hier täglich im Blog berichtet, was wir erleben. Wer nichts verpassen möchte, klickt einfach unten rechts auf „Folgen“ und trägt seine E-Mail-Adresse ein, dann gibt es eine Benachrichtigung bei jedem neuen Eintrag.

Man kann Coro piccolo aber auch bei Facebook und Instagram folgen. Wir freuen uns über viele Likes!

 

Porto – Tag 5

Heute sind wir recht früh aufgestanden und runter in die Stadt gefahren. Mit Uber. Geht am schnellsten und ist am billigsten! Wir hatten nämlich heute den Termin für eine Führung im Palácio da Bolsa (Börsenpalast). Hier der Platz vor dem Palast – am Feiertag morgens um 10 wie leergefegt

Drinnen fällt erstmal die große Eingangshalle mit dem Glasdach auf

Oben ist ein umlaufendes Fries, auf dem die Wappen aller mit Portugal befreundeten Länder dargestellt sind

Deutschland liegt zwischen dem Vereinigten Königreich und der Schweiz:

Diese große Treppe führt nach oben

Selbst die Flure sind wunderschön

Ein Sitzungs-/Gerichtssaal

Nun ging es durch weitere Säle, einer schöner als der andere

In jedem Raum großartige Holzfußböden!

Dieser Fußboden erinnert stark an Escher

Und diese Tür verrät schon, dass hinter ihr etwas besonderes liegt – der arabische Salon!

Der ist einfach atemberaubend schön:

Nun sind wir eine kleine Strecke gelaufen, immer bergauf, aber oben gab es dann einen frisch gepressten Orangensaft zur Belohnung

Nun haben wir auf gut Glück mal im Theater vorbeigeschaut und wir konnten tatsächlich an der Führung teilnehmen. Die ist eigentlich nur auf Portugiesisch und man bekommt einen englischen Audioguide, aber im Endeffekt war es so, dass wir nur zu fünft waren, ein anderes deutsches Ehepaar und wir und eigentlich hat die Führerin dann doch die ganze Zeit auf englisch mit uns geredet.

Die Führung selbst war sehr interessant, wir waren kurz auf dem Dach, sind auf der Galerie des Schnürbodens herumgeklettert, waren im technischen Bereich unter der Bühne und in den Garderoben.

Und dann natürlich im Zuschauerraum. Schade, dass hier nur ganz selten Opern gespielt werden. Ist bestimmt toll, hier eine Aufführung zu erleben

Danach liefen wir die Rua de Santa Catarina hinauf, vorbei am berühmten Majestic Café – wenigstens mal kurz reingeschaut habe ich.

Noch ein nettes Detail in dieser Straße

Und als wir endlich oben angekommen waren (das war das erste mal, dass ich „nach Hause“ gelaufen bin! Das ist alles so steil hier!) hab ich erstmal einen Mittagsschlaf gebraucht!
Abends sind wir dann nochmal runter in die Stadt, diesmal allerdings wieder mit Uber…

Nach einem netten Abendessen mit dem letzten Sangria dieses Urlaubs

Sind wir noch ein wenig durch die Gassen geschlendert

Und haben uns an einem Eisstand noch einen „kleinen“ letzten Portwein gegönnt

Noch zwei Abschiedsbilder

Schön war es hier!!! Irgendwann kommen wir bestimmt wieder…….

Porto – Tag 4

Heute machten wir uns wieder zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Nach einem leckeren Frühstück(etwas teuerer als gestern, dafür eine riesige Auswahl!) besuchten wir die Dreifaltigkeitskirche, Igreja da Trindade

Vorbei an einem tollen gelben Haus (Clube fenianos portuenses)

Besuchten wir das Rathaus

Das offizielle (?) Logo von Porto – ich finde es genial, weil es von weitem aussieht wie ein QR-Code, wenn man aber näher hinschaut, sieht man Symbole für alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Im angeblich schönsten McDonalds der Welt

Nun sind wir zu unserer nächsten Busrundfahrt aufgebrochen, schließlich hatten wir für zwei Tage bezahlt und es gab ja zwei verschiedene Linien

Nochmal die Dreifaltigkeitskirche

Und bald kamen wir durch Straßen, wo wir noch nicht gewesen waren

Auf der anderen Seite des Douro (Vila Nova de Gaia) waren wir auch, aber dort gab es nicht so wirklich viel interessantes zu sehen

Zurück auf der Porto-Seite stiegen wir in der Nähe des Torre dos Clérigos aus

Und schauten uns die Doppelkirche Igreja do Carmo (rechts) und Igreja dos Carmelitas (links) an. Zwischen den beiden befindet sich ja das nur ein Meter breite Haus, das man tatsächlich besichtigen kann. Es ist nur vorne zur Fassade hin einen Meter schmal, hinten wird es etwas breiter. Es wird auch als „hidden house“ bezeichnet und angeblich wissen die meisten Einwohner gar nicht, dass es existiert…

Der Plan ist ganz hilfreich und in den engen Räumen kann man nicht wirklich gut Fotos machen

In der Hauskapelle gibt es (in dem tonnenartigen Ding rechts) einen Durchgang zur Kirche

In der Kirche

Und danach haben wir noch kurz in die andere Kirche geschaut, da war aber gerade Messe und ich konnte nur ein Bild von der Orgel machen

Weiter ging es in der Altstadt, hier die neue historische Straßenbahn

Die Franziskaner-Kirche, die wir gestern besucht haben, noch einmal von der anderen Seite

Und dann ging es runter zum Praça da Ribeira

Von hier aus traten wir unsere Bootsrundfahrt an, wir besuchten alle Brücken der Stadt und konnten am Ende sogar nochmal den Atlantik sehen

Danach ließen wir den Abend bei einem leckeren Essen gemütlich ausklingen

Abendstimmung auf dem Platz Jardim do Infante Dom Henrique

Der Blick hinunter zum Douro

Und noch ein letzter Absacker, bevor wir wieder mit Uber nach Hause gefahren sind

Porto – Tag 3

Heute morgen haben wir mal in der anderen Richtung gefrühstückt. Wir haben sage und schreibe nur 3,50 € bezahlt für 1 Kaffee, 1 O-Saft (frisch gepresst!) 1 Brötchen mit Butter und Marmelade, 1 Croissant und 1 Obstsalat! Unglaubliche Preise hier.
Dann ging es mit der U-Bahn runter in die Stadt

Unser erster Weg führte uns in die Igreja dos Congregados, die direkt neben dem São Bento-Bahnhof liegt.

Direkt um die Ecke liegt der Placa da Liberdade, hier sind wir in einen Hop-on-Hop-off-Bus gestiegen, und zwar die große Tour, die bis ans Meer geht!

Geradeaus vor dem Bus sieht man das Rathaus. Näher bin ich noch nicht dran gekommen zum Fotografieren…

Erst ging es durch die Stadt, an einigen bereits bekannten Stellen vorbei

Das hier ist der Rathausturm nochmal aus einer anderen Perspektive

Das Verwaltungsgebäude der Universität am Löwenplatz

Und die zwei Kirchen, die fast zusammen hängen: Igreja das Carmelitas und Igreja do Carmo. Zwischen beiden Kirchen steht ein ein Meter breites Haus, damit die Mönche und die Nonnen „in Keuschheit“ getrennt blieben…

Ein hübsches kleines Haus gegenüber der Kirchen und das alte Hospital Santo Antonio

Museu Nacional de Soares dos Reis

Wieder ein hübsches Haus und das Boavista-Denkmal für die Helden des Unabhängigkeitskrieges: die verbündeten Engländer (Löwe) besiegen Napoleon (Adler)

Portos berühmtes Konzerthaus, Casa da Musica

Die Avenida da Boavista führt übrigens 6 km schnurgeradeaus von der Innenstadt zur Atlantikküste. Blütenpracht am Wegesrand und eine schnuckelige Villa!

An der Küste ein Kunstwerk von Janet Echelman, es symbolisiert ein Fischernetz – ich finde es faszinierend!

Eine kleine Rundfahrt durch Matosinhos, den Stadtteil, in dem es ein Fischrestaurant neben dem anderen gibt:

Und dann sind wir endlich am Atlantik entlang gefahren. Diese Seeluft ist einfach was ganz besonderes! Auf dem ersten Bild das Monumento Tragédia no Mar (erinnert an das Unglück von 1947, bei dem viele Fischer in einem Sturm ums Leben gekommen sind) und auf dem zweiten Bild die „Käseburg“ Castelo do Queijo

Inzwischen fing es leider an zu regnen und da wir ja auf dem offenen Oberdeck des Busses saßen, war das ein klein wenig ungemütlich… aber schon fuhren wir wieder von der Küste weg, den Douro entlang in die Stadt hinein.

Vorbei am Straßenbahnmuseum

Sind wir dann bei der nächsten Gelegenheit ausgestiegen, am Praça de Lisboa. Hier steht der große Torre dos Clérigos, der von der Proportion her so gar nicht zu seiner Kirche passen will:

Und ein paar Schritte weiter die berühmteste (schönste!) Buchhandlung der Welt: Livraria Lello! Hier ließ sich J.K.Rowling für ihren Harry Potter inspirieren und das wird ganz schön vermarktet! Man zahlt 5 € Eintritt(bekommt man beim Buchkauf zurück) und es ist rappelvoll! Aber trotzdem wunderschön…

Danach haben wir einen kleinen Fehler gemacht. Wir wollten zu Fuß zum Palácio de Bolsa (dem Börsenpalast) und es waren Luftlinie auch nur 600 Meter. Aber es war leider sowas von steil! Es ging andauernd bergauf und bergab, das war fürchterlich! Am Schluss ging es diese vielen Treppen (passt nur ein Bruchteil aufs Foto) zum Glück bergab…

Dann waren wir endlich angekommen und verschnauften und stärkten uns in einer Pizzeria! Am Praça do Infante Dom Henrique liegt nicht nur der Palácio da Bolsa, links daneben die Igreja San Francisco.

Sondern auch der Mercado Ferreira Borges – heute kein Markt mehr sondern als Kulturzentrum genutzt

Die kleine Igreja São Nicolau

Und die Skulpturengruppe im Gedenken an Heinrich den Seefahrer

In den Börsenpalast kommt man nur mit einer Führung hinein. Wir durften schonmal einen kleinen Blick hinein werfen und haben eine Führung gebucht für übermorgen. Das wird bestimmt großartig!

Inzwischen regnete es wieder in Strömen und wir flohen in die Franziskaner-Kirche. Erst haben wir uns darüber geärgert, dass wir Eintritt zahlen mussten, aber dann hat es sich doch gelohnt, es gab nämlich noch sehr viel zu sehen! Die Kirche selbst ist über und über mit Gold (vergoldet natürlich nur) ausgestattet und wird auch „die goldene Kirche“ genannt. Eigentlich viel zu viel aber trotzdem faszinierend

Gegenüber ging es dann in die Casa do Despacho – eine Kapelle, ein Versammlungssaal, alles prachtvoll ausgestattet

Und danach ging es noch hinunter in den Keller. In die Gruft mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Warm und tatsächlich irgendwie gemütlich. Händels Messiah lief im Hintergrund und wir wollten irgendwie gar nicht mehr gehen…

Zum Abschluss des Tages noch ein Bild der Fassade der Kirche

Und dann haben wir uns nach Hause ubern lassen…