Porto – Tag 2

Auch hier gibt es Straßenkatzen, die zwei waren direkt vor unserem Haus heute morgen:

Vorbei an hübschen Straßenschildern führte uns unser Weg heute morgen erstmal zur U-Bahn

Hier oben, wo wir wohnen, muss man 3 Rolltreppen in die Tiefe fahren, aber später fährt die Bahn ganz oben auf der Brücke und wird so zur O-Bahn. Wir sind direkt am anderen Ufer ausgestiegen, hier liegt das Kloster Serra do Pilar (das gelbe davor ist die U-O-Bahn) und gegenüber ist ein schöner Aussichtspunkt mit Palmen

Hier oben tranken wir dann auch den ersten frisch gepressten Orangensaft des Tages. Das ist so toll hier: überall gibt es frisch gepresste Säfte, einmal habe ich sogar frischen Guavensaft bekommen. Aber gerade den O-Saft gibt es überall, und er ist überhaupt nicht teuer. Ach ja, unser Frühstück heute auch: für 4 Getränke und 4 essbare Teile haben wir sage und schreibe nur knapp über 8 Euro bezahlt!!!

Und wieder war es Zeit für ein neues Verkehrsmittel: mit der Gondelbahn ging es hinunter ans Ufer.

Hier unten liegen die ganzen Portweinhändler, jeder bietet eine Weinprobe oder Kellerführung an, bei vielen gibt es auch was zu essen. Wir lösten unsere Gutscheine vom Gondel-Ticket ein und kamen so heute morgen schon in den Genuss des ersten Schlückchens Port!

Dann sind wir am Ufer entlang gewandert, hier sieht man hübsche Häuschen und Kapellen, die großen Weinhändler, die alten Schiffe mit den Portweinfässern vor Anker liegen und man hat einen ganz anderen Blick von unten auf die Stadt

Wir sind dann über den unteren Steg der Brücke ans andere Ufer gelaufen (eigentlich wollten wir das Flußtaxi nehmen, aber der machte gerade Mittagspause…) und sind dort ein wenig die Promenade entlang gewandert

Diese Tafel erinnert an das große Unglück von 1809, als viele Menschen vor den französischen Truppen fliehen wollten und auf einer aus Booten zusammengebundenen Brücke ums Leben kamen:

Nun wollten wir wieder hoch in die Stadt und haben diesmal die Standseilbahn genommen. Ziemlich neu und nicht so abenteuerlich wie die in Lissabon, aber dafür echt extrem steil, ich staune immer wieder, wie hoch das hier alles ist

Alte Straßenbahnen gibt es hier auch (wieder), aber sie fahren nur als touristische Sonderfahrten und sind daher so teuer, dass wir erstmal nur von außen gucken

Hübsche Toiletten (ob von innen auch so ansprechend, hab ich nicht geguckt)

Dann sind wir direkt zur Kathedrale Sé gegangen. Von der Seite haben wir sie ja schon gesehen, hier ist die Loggia von Nicolau Nasoni

Neben der Kirche nochmal ein Beispiel dafür, wie steil es hier ist:

Zwei kleine Mövchen…

Der Bischofspalast und die Aussichtsterrasse vor der Kathedrale

Die Fassade der Kathedrale

Im Kreuzgang

Eine Seitenkapelle mit einer Fake-Orgel

Ein wunderschöner Raum neben dem Kreuzgang

Das Kirchenschiff, einerseits so schlicht und dann mit Gold bis zur Decke ausgestattet

Die Orgel stammt von einem Deutschen (Georg Jann 1985)

Nach der Kathedrale ging es hinunter in die Stadt

Neben der Igreja de Santo António dos Congregados liegt der Bahnhof Estação de São Bento

Dessen Eingangshalle ist einfach unglaublich schön. Die Azulejos (von Jorge Colaço) zeigen Szenen aus Portos Alltag und Geschichte. Züge fahren hier seit 1896

Hier im Bahnhofscafé haben wir einen kleinen Snack zu uns genommen, dann sind wir mit der U-Bahn nach Hause gefahren, denn ich habe dringend einen Mittagsschlaf gebraucht. Später sind wir dann mit dem Linienbus (wieder ein neues Verkehrsmittel…) zurück in die Stadt gefahren. Unterwegs habe ich aus dem Fenster geknipst:

Wir sind mit dem Bus durch den unteren Teil der Brücke Ponte de Luis gefahren und am anderen Ufer ausgestiegen. Gegessen haben wir sehr lecker beim berühmten Portweinhändler Sandeman. Natürlich gab es Portwein für uns!

Vor dem Essen und nach dem Essen konnte ich nicht widerstehen und habe ganz ganz viele Fotos gemacht. Die Kulisse ist hier einfach großartig und zu den verschiedenen Uhrzeiten war der Himmel ja auch ganz unterschiedlich blau. Außerdem bin ich fasziniert davon, wie gut die Bilder mit dem iPhone werden. Also, genug der Entschuldigungen, wem die Bilder zu viel sind, kann ja einfach weiter scrollen…

Weil Fotografieren (und Spazieren) so anstrengend ist, haben wir uns dann zum Abschluss des Tages noch was gegönnt:

Und dann haben wir uns mal wieder ein Uber-Taxi gerufen. Denn für 3,64 Euro direkt vor die Haustür gefahren zu werden, das ist einfach unschlagbar!

Porto – Tag 1

Heute morgen haben wir uns erst in ein Uber-Taxi und dann in den Zug gesetzt (noch zwei neue Transportmittel…) und sind Richtung Norden aufgebrochen, um dreieinhalb Stunden später in Porto zu landen.

Zwischenstopp am Lisaboner Oriental Bahnhof:


Die Fahrt über das Land war teilweise ziemlich trostlos, aber wir haben tatsächlich auch den Atlantik gesehen!

Unser erster Eindruck von Porto, als wir in die Stadt eingefahren sind, war der Blick auf eine der berühmten Eisenbrücken, hier die Maria-Pia-Brücke von 1877

Das mit unserer Unterkunft gestaltete sich diesmal nicht so einfach, weil die ursprünglich gebuchte durch einen Wasserschaden ausfiel! Aber unser Vermieter hatte noch mehr im Angebot und so haben wir jetzt tatsächlich ein kleines Häuschen für uns alleine, das rote auf der rechten Seite. Bis zur Schlüsselübergabe haben wir es uns in einem kleinen Café gemütlich gemacht und sehr sehr günstig gegessen!

Nachdem wir alles ausgepackt hatten, sind wir zu Fuß losgezogen in die Innenstadt. Es ist gar nicht weit und es geht ununterbrochen bergab, also ganz angenehm zu laufen.

So sieht es direkt bei uns um die Ecke aus, man sieht, wie steil das hier alles ist

Dann waren wir schon in der Rua Santa Catarina, hier sind viele Läden und Cafés und hübsche Häuser.

Die Capela das Almas. Die Fassade ist mit rund 16.000 Azulejos vollständig bekleidet, es sind Szenen aus dem Leben Franz von Assisis und Santa Catarina zu sehen:

Der Blick in die Ferne auf den Torre des Clérigos

Viele Jugendstil-Details sind an den Fassaden zu finden:

Und dann biegt man um die Ecke und blickt auf die wunderschöne Igreja Santo Ildefonso

Dann haben wir endlich was zu Essen gefunden und haben die zwei berühmtesten Spezialitäten Portos probiert: Portwein natürlich und Francesinha – eigentlich eine ganz fürchterliche Erfindung. Hier werden zwei Scheiben Brot mit allem möglichen gefüllt: Fleisch, Schinken, Wurst, anderes Fleisch, andere Wurst, dann ein Spiegelei und darüber dick Käse. Und dann noch eine Spezialsoße dazu, die ganz schön scharf ist. Dieser riesige Berg (oder besser mächtiges Häuflein?) ist kaum zu schaffen, aber trotzdem irgendwie voll lecker… 😉

Das Teatro Nacional São João – hier müssen wir unbedingt eine Führung mitmachen!

Ausblicke…

Die Nordfassade der Sé-Catedral ist schon sehr beeindruckend. Ich freue mich sehr darauf, den Rest zu besichtigen:

Abendstimmung

Da ist der Mond

Und das ist einfach nur schön!

Lissabon – Tag 5

Heute mal zu Beginn ein Bild von der Katze, die in unserer Straße wohnt. Sieht so aus, als ob jeder sie mag, die Menschen hier bringen ihr Futter vorbei und lassen sie auf ihren Autos sitzen. Schmusen tut sie auch ganz gerne:

Eigentlich wollten wir heute mit der berühmten Straßenbahnlinie 28 hoch zur Burg fahren, aber jede einzelne dieser Bahnen ist total überfüllt, da passen nie im Leben noch 3 Leute zusätzlich hinein. Ich hatte dann die Idee, einen der netten Tuktuk-Fahrer zu fragen, ob sie für uns mal eine Ausnahme machen und tatsächlich haben wir einen gefunden, der uns für einen Festpreis erst zur Kirche São Vicente de Fora und dann zur Burg gebracht hat und von dort aus sich neue Gäste suchen musste

Nein, das war nicht unser Tuktuk, sondern eine Kuriosität am Straßenrand…

Angekommen bei São Vicente

Nun ging es mit dem Tuktuk zurück und wir stiegen an der kleinen Kirche Santa Luzia aus. Von hier aus mussten wir nun zu Fuß weiter, weil man in den steilen Gassen zur Burg nicht fahren darf.

Hier an der Kirche gibt es eine wunderschöne gemütliche Aussichtsterrasse mit einer Pergola und leider viel zu vielen Menschen…

Nochmal ein Blick zurück auf den Marktplatz und São Vicente…

…dann ging es durch die steilen Gassen hinauf zum Burgtor:

Natürlich hat man auch von der Burg eine phantastische Aussicht auf die ganze Stadt

Natürlich haben wir auch noch ein wenig die alten Mauern besichtigt – und im Schatten geruht…

Und dann gönnten wir uns eine landestypische Spezialität, einfach nur weil die Halterungen so extrem praktisch sind – Stockfischfrikadellen mit Käse gefüllt, dazu ein kühler Portwein… lecker!

Den langen Rückweg abwärts schaffte ich tatsächlich komplett zu Fuß!

Aber die vielen schönen Eindrücke unterwegs belohnten uns für die Anstrengungen

Nun mussten wir nur noch an der Kathedrale Sé vorbei, denn zwei Ecken weiter ist ja unsere Unterkunft

Hier ist unser Haus von außen zu sehen. Das hohe gelbe in der Mitte, das nur zwei Fenster hat, die gehören beide zu unserer Wohnung

Nach einem ausgiebigen Mittagsschläfchen sind wir dann Abends nochmal los, erst beim Kreolen um die Ecke lecker gegessen und dann noch ein wenig am Tejo entlang, Kind hat sich auf dem Spielplatz vergnügt, ich bin zum Abschied noch ein bisschen Roller gefahren!

Lissabon – Tag 4

Heute morgen hatten wir wieder ein feines Frühstück beim Bäcker um die Ecke

Dann haben wir uns heute mal für eine Bustour entschieden mit einem dieser Hop-on-hop-off-Busse. Kostet nicht sooo viel und ist ganz praktisch, wenn die Route passt. Und die passte heute wirklich sehr gut.

Erstmal fuhren wir am Praça Restauradores vorbei, wo man auch die Talstation der Standseilbahn Elevador Gloria sieht, mit der wir gestern gefahren sind.

Nun ging es nach Norden, für uns in eine Gegend, wo wir noch nicht waren. Erstmal die Av. da Liberdade entlang, eine breite Prachtstraße, die den Champs Elyssée nachempfunden ist und wo die Geschäfte auch mindestens so teuer sein sollen. Unter den Bäumen war neben einem Kiosk eine angelegte Grotte mit Wasserfall zu sehen – bestimmt sehr gemütlich, wenn man sich hier aufhalten möchte:

Ein kleiner Platz mit Statue unterwegs, dann kommt man zum großen Praça Marquès de Pombal. Die Straßenlaternen sind hier alle mit Schiffen verziert:

Dann ging es noch viel weiter in den Norden, hier sahen wir den Eingang zum Zoo:

Dann stiegen wir das erste mal aus, am Praça de Espanha, hier liegt ein spanischer Palast und gegenüber das Museu Calouste Gulbenkian.

Gebt mal Calouste Gulbenkian bei Wikipedia ein! Sehr interessant…

Wir wollten aber nicht ins Museum, sondern ein Stück weiter, für einen Freund etwas abholen. Hat auch alles wunderbar geklappt. Dann war es an der Zeit, ein weiteres Verkehrsmittel der Stadt auszuprobieren: die E-Roller haben mich schon die ganze Zeit angelacht, jetzt hab ich mir einfach mal einen gemietet. Man muss sich nur registrieren. Über eine App werden die Roller freigeschaltet, man kann auch jederzeit sehen, ob einer in der Nähe ist und wie voll sein Akku noch ist. Einfach genial! Und ganz nebenbei macht das Fahren auch noch voll Spaß…

Dann stiegen wir aber wieder in unseren Bus und fuhren an weiteren interessanten Punkten vorbei, zum Beispiel dem Aussichtspunkt im Parque Eduardo VII…

…und dem Gefängnis. Hier erfuhren wir, dass Portugal das erste Land war, das die Todesstrafe abgeschafft hat! Ein schönes altes Gebäude und überall diese herrlichen Jacaranda-Bäume!

Dann war es wieder Zeit, auszusteigen, bei der Basilica da Estrela, deren weiße Kuppel man von allen Aussichtspunkten aus leuchten sieht:

Gegenüber liegt ein herrlicher Park, Jardim da Estrela, wo wir uns eine Weile aufgehalten haben. Riesige Kakteen, ein fremdartiger schattenspendender Baum und viele schöne Blüten ließen sich gerne fotografieren

Danach stiegen wir wieder in den Bus und die Fahrt ging weiter nach Belém, wo wir ja auch schon mit dem Tuktuk waren. Vorbei am Palacio de Belém bis zum Mosteiro dos Jerónimos.

Heute hatten wir ein bisschen mehr Zeit und haben uns Eintrittskarten für das Kloster erstanden (ja, wir mussten mindestens eine halbe Stunde anstehen…). Aber das hat sich mehr als gelohnt! Ich habe noch nie in meinem Leben einen so wunderschönen Kreuzgang gesehen! 1544 vollendet, im manuelinischen Stil. Einfach atemberaubend schön! Entschuldigt bitte die vielen Fotos…

Der Blick vom Hochchor in die Kirche:

Und dann ging es durch ein prächtiges Treppenhaus mit Deckengemälde wieder nach draußen

Am anderen Ende des Klosterkomplexes ist das Marinemuseum untergebracht. Eliana wollte sich das nicht entgehen lassen, wir waren derweil Kaffeetrinken

Als wir später dort auf den Bus warteten, sah ich das erste mal in dieser Stadt zwei Kutschen mit echten Pferden!

Nun ging es mit dem Bus wieder zurück in die Innenstadt. Keine Ahnung, was das auf dem ersten Bild für ein Gebäude ist, aber dafür dass es modern ist, finde ich es total schön gemacht. Das auf dem zweiten Bild ist das Rathaus, auf dessen Balkon die Republik ausgerufen wurde und auf dem dritten zwei historische Straßenbahnen am Praça do Commercio

Dann war unsere Fahrt zuende und wir gingen zu Fuß zurück in unser Viertel Alfama. Endlich war die kleine Kirche Igreja da Madalena mal offen und wir warfen einen Blick hinein.

Unser letztes Ziel für heute war es, endlich mal die Kathedrale Sé von innen zu sehen

Lustig ist der Einstieg durch die Tür

Drinnen eine schlichte Gotik, aber viel Prunk in den Seitenkapellen und wunderschöne Rosetten

Besonders faszinierend finde ich, dass es in dieser Kirche vier Orgeln gibt! Zwei große stehen sich vorne im Chorraum direkt gegenüber, auf der Empore oben kann man auf jeden Fall auf der einen Seite noch eine Orgel erkennen und auf der anderen Seite etwas, das zumindest aussieht wie ein Spieltisch… konnte ich aber nicht fotografieren.

Den Abend ließen wir ausklingen in einem wunderbaren Tapas-Lokal direkt neben der Kathedrale mit Sangria (könnte ich mich dran gewöhnen…) und flambierter Chorizo

Lissabon – Tag 3

Heute war irgendwie der Tag der unterschiedlichsten öffentlichen Verkehrsmittel, deswegen beginne ich mit einem Straßenbahn-Bild

Nach einem super leckeren Frühstück führte uns heute unser erster Weg zum Elevador de Santa Justa. Heute war die Schlange nicht ganz so lang, trotzdem mussten wir fast eine halbe Stunde anstehen. Bei der Fahrt in der geschlossenen Kabine sieht man nicht wirklich viel…

Aber der Ausblick von oben ist gigantisch:

Dann sind es nur noch ein paar Meter bis zum Platz vor der Igreja do Carmo.

In der gotischen Karmeliterkirche, damals das größte Gotteshaus Lissabons, fand gerade ein Gottesdienst statt, als 1755 das große Erdbeben kam, bei dem fast die ganze Stadt zerstört wurde. Die Besichtigung der Ruine lohnt sich wirklich, der Chorraum ist erhalten geblieben und dort ist ein archäologisches Museum untergebracht.

Auch hier in den Stadtvierteln Chiado und Bairro Alto gibt es fast nur steile Straßen.

Ein Haus am Largo Rafael Bordalo Pinheiro ist mit wunderschönen Fliesen (Azulejos) geschmückt, daneben das Teatro da Trindade

Noch ein paar Meter bergauf und wir kamen zur Kirche Sao Roque, von außen schlicht, innen prunkvoll ausgestattet:

Wir spazierten wieder ein wenig abwärts und landeten am Praça Luis de Camoes, wo wir uns für eine kleine Mittagspause in den Schatten setzten

Hier stehen sich zwei Kirchen direkt gegenüber: die Chiesa della Madonna di Loreto (1518), die anscheinend der italienischen Gemeinde gehört:

…und die Igreja de Nossa Senhora da Encarnação:

Ein paar Meter weiter, den Largo di Chiado (hier hatte es 1988 einen großen Stadtbrand gegeben!) hinunter…

… kamen wir schon zur nächsten Kirche: Basilica de Nossa Senhora dos Mártires.

Dann stiegen wir endlich mal in eine der historischen Straßenbahnen (electrico) und ließen uns den Berg hinauf tragen…

…bis zum Praça do Príncipe Real.

Hier gibt es eine uralte Zeder, die mit einem großen Gerüst abgestützt wird:

Nun liefen wir wieder ein wenig abwärts, durch die doch etwas noblere Wohngegend

Und gelangten zum Convento de Sao Pedro de Alcântara. Außen und innen ist die kleine Klosterkirche mit aufwändigen blauen Azulejos geschmückt

Direkt gegenüber der Kirche ist ein beliebter Aussichtspunkt (Miradouro)

Hinunter sind wir diesmal mit der Standseilbahn Elevador da Gloria gefahren. Schon das 3. Fortbewegungsmittel heute nach 1. Elevador und 2. historische Straßenbahn. Unten landeten wir am Praca dos Restauradores.

Nun stiegen wir um auf Verkehrsmittel Nummer 4: die Metro

Und Nummer 5 – die Fähre

Der Blick vom Wasser aus auf Lissabon:

Am anderen Ufer des Tejo stiegen wir aus in Cacilhas, das ist ein kleines nettes Dörfchen. Dort lag ein großes Segelschiff vor Anker, das Eliana sich unbedingt anschauen wollte. Ich machte mich währenddessen auf die Suche nach einem Restaurant. Es war aber wie verhext! Anscheinend gibt es in Portugal tatsächlich nur eine Sorte davon: Paella oder Fisch in allen Variationen. Ist ja nicht schlimm, weil eigentlich sehr lecker. Aber komisch, dass alle Restaurants die gleichen Bilder dieser Speisen als Werbung benutzen. Man bekommt gefühlt überall das gleiche! In diesem ganzen Dorf Cacilhas gab es bestimmt 20 portugiesische Fisch-Restaurants und sonst gar nichts. Doch, ein Eiscafé. Da waren wir dann auch…

Zurück mit der Fähre in die Stadt kam dann noch Transportmittel Nummer 6 zum Einsatz – eine der modernen Straßenbahnen. Hab ich kein Bild von… dann erlebten wir zum Glück noch die Erfüllung unserer kulinarischen Träume: ein wunderbares kleines italienisches Restaurant, wo wir Nudeln, Salat und in Cognac gegartes zartes Fleisch bekamen……. zum Abschluss des heutigen Tages habe ich nur noch ein Bild aus meinem Zimmerfenster mit Mond:

Lissabon – Tag 2

Der heutige Tag begann mit ein paar Kuriositäten: ein paar Schuhen auf dem Hausdach gegenüber, eine lautstarke Reisegruppe vor unserem Haus und eine Mülltonne, in die garantiert immer noch was rein passt…

Unser erster Weg führte uns in die Kirche Santo Antonio, in die Kathedrale Sé kamen wir nicht rein, da waren Fernsehkameras aufgebaut, heute ist ja das größte Fest des Jahres, das Fest des Heiligen Antonius. Seine Kirche ist beeindruckend und gerade mit vielen Blumen geschmückt – wie überhaupt das ganze Stadtviertel, aber dazu später…

Draußen ist eine Blumenwand aufgebaut, hier kann man schöne Fotos machen:

Selbst an dem Brunnen draußen vor der Kirche werden Kerzen angezündet

Unser nächster Gang führte uns zum berühmten Elevador de Santa Justa. Nein, das ist keine Freiluftorgel, sondern ein Aufzug, der die beiden Stadtteile Baixa und Bairro Alto miteinander verbindet. Leider war die Schlange so lang, dass wir auf eine Fahrt verzichtet haben. Vielleicht stehen wir einfach morgen früher auf…

Das ist übrigens der Blick von unten hoch zur Ruine der Igreja do Carmo

Wir sind noch ein wenig im Viertel Baixa-Chiado herumgewandert, vom Praça dos Restauradores über die Rua Augusta zum Praça do Comércio

Nach einer kurzen Kaffeepause haben wir uns ein Tuktuk gemietet. Mit Susann, der Fahrerin ein bisschen verhandelt, und dann hat sie uns zweieinhalb Stunden durch die Stadt gefahren, und vieles gezeigt und erklärt, das war wirklich sehr lohnenswert!

Am Anfang ging es durch Alfama, immer höher hinauf. Die Gassen wurden immer steiler, mancherorts waren die Bürgersteige sogar mit Treppen versehen.

Überall im Viertel bereitet man sich auf das Fest heute Abend vor, die Straßen sind mit bunten Bändern geschmückt und an allen Ecken wird gegrillt! Meist Sardinen, aber auch Gemüse

Unser erster Halt war am Aussichtspunkt Miraduoro da Senhora do Monte, von dort hat man einen traumhaften Blick über die ganze Stadt.

Dann ging es wieder hinunter durch die steilen Gassen – das alles hat unser Elektro-Tuktuk wunderbar mitgemacht

Vorbei am Kloster São Vicente de Fora und an der riesigen Kirche Santa Engrácia…

… ging es wieder hinunter ins Flache. Der Praça do Comércio mal bei Tageslicht von der Tejo-Seite aus gesehen:

Weiter an einem blauen Wasserpalast, unterwegs alte Straßenbahnen gesichtet, führen wir bis zum Stadtteil Belém, der weit entfernt von den anderen an der Mündung des Tejo in den Atlantik liegt.

Hier liegt ein Künstler- und Schlemmer-Viertel in einem ehemaligen Fabrikgelände

Weiter ging es vorbei am ehemaligen Königspalast, wegen seiner zartrosa Farbe auch Palácio Cor de Rosa genannt, heute der Amtssitz des portugiesischen Präsidenten – und anderen schönen Bauwerken:

Ein Höhepunkt war dann unser kurzer Besuch in der Kirche des Hieronymitenklosters. Soooo schön! Leider hatten wir nicht viel Zeit. Hoffentlich können wir nochmal herkommen, um auch den Kreuzgang zu besichtigen!

Danach haben wir noch den Torre de Belém und das Denkmal Padrão dos Descobrimentos besucht und einen kurzen Blick auf den Atlantik geworfen

Zurück ging es zur Innenstadt, vorbei an der Chiesa della Madonna di Loreto und der wunderschönen Statue von 1903 Eça de Queirós

Dann war unsere Fahrt leider zu Ende, den Rest des Tages waren wir wieder zu Fuß unterwegs. Wir mischten uns abends sogar ein wenig unter das feiernde Volk in den Gassen. Mit einem Schlückchen Portwein… warum die Menschen in der Stadt alle grüne Perücken, Bierhüte oder Fischköpfe tragen, habe ich aber noch nicht herausgefunden…

Lissabon – Tag 1

Nachdem unser Flug sage und schreibe 3 Stunden Verspätung hatte, wurden wir aber schon beim Anflug auf Lissabon mit einem großartigen Blick auf die Stadt belohnt:

Am Flughafen würden wir von Palmen 🌴 empfangen!

Und dann ging es mit dem Aerobus runter in de Stadt. Auf der Fahrt habe ich unermüdlich aus dem Fenster geknipst, ohne zu wissen, was wir da gerade sehen… hier unsere ersten Eindrücke von Lissabon:

Vom Bus aus sind wir dann zu unserer Unterkunft gelaufen, vorbei am Triumphbogen der Rua Augusta

Durch steile Gassen haben wir unsere Koffer über das Kopfsteinpflaster gezogen und mussten dann auch noch zu Fuß in den 4. Stock hoch klettern, aber es hat sich gelohnt! Das ist der Blick aus unserem Fenster:

Nachdem wir uns ein wenig erholt und ausgepackt hatten, sind wir wieder runter in die Stadt. Nach einem sehr leckeren Abendessen mit landestypischer Spezialitäten und einem Rosé, der uns allen geschmeckt hat:

… haben wir dann ein wenig die Umgebung erkundet:

Das Haus auf dem letzten Bild ist das berühmte Casa dos Bicos, stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert und hat sogar das Erdbeben von 1755 überstanden. Die Spitzen an der Fassade sollen Diamanten darstellen.

Dann näherte sich die blaue Stunde und wir sind am Tejo entlang gelaufen:

Der Praça do Comércio. Nach dem großen Erdbeben 1755 neu errichtet, wie überhaupt die ganze Innenstadt. Der Triumphbogen Arco da Rua Augusta ist quasi das Tor zur Stadt

In den Gassen fanden wir dann viele entzückende kleine Läden, unzählige der alten Straßenbahnen (werden wir garantiert mal mitfahren!) und…

… noch zwei Kirchen zum Abschluss, direkt um die Ecke unserer Unterkunft. Links San Antonio – angeblich findet in den nächsten beiden Tagen hier das große Festival San Antonio statt. Ich bin gespannt!

Und die Kathedrale Igreja de Santa Maria Maior, die Hauptkirche von Lissabon. Natürlich schon geschlossen um diese Uhrzeit. Bilder von innen kommen dann in den nächsten Tagen!

Dann mussten wir nur noch um 2 Ecken laufen und die 4 Stockwerke hoch, um ins Bett zu fallen… schön war es heute und wir freuen uns auf viele neue Eindrücke!

Halle (an der Saale) – 2

Ich habe noch ein paar Bilder aus Halle, die ich nachreichen möchte.

In der Handelskammer war die Anmeldung für Jugend musiziert untergebracht. Äußerst schick!

Sonntag morgen um 9 Uhr zwischen Grundschule:

… und Gymnasium:

Hier im Hans-Dietrich-Genscher-Gymnasium fand unsere Wertung statt. Eine tolle Aula mit hervorragender Akustik:

Noch zwei Kirchen zum Abschluss.

Die katholische Kirche St. Mauritius und St. Elisabeth:

Die katholische Probsteikirche St. Franziskus und St. Elisabeth:

Auf Wiedersehen, Halle!

Halle (an der Saale)

Ein Kurztrip nach Halle, der Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2019 findet hier statt. Wir sind rechtzeitig angereist und haben heute sehr viele schöne Seiten dieser Stadt gesehen.

Die Pauluskirche, sie steht im Zentrum des Paulusviertels, hier wohnen wir auch. Sie wurde 1903 erbaut und fasziniert mit ihrer Bemalung und Ausstattung. Die Orgel ist gerade ausgebaut, 2021 wird es eine neue Orgel geben!

Im Dom waren wir auch, dort fand gerade eine Lebenswende-Feier statt, deswegen konnte ich nicht sehr viele Fotos machen…

In der Marktkirche „Unser lieben Frauen“ kamen wir gerade rechtzeitig zu einem kleinen Orgelkonzert. Die kleine Orgel ist von 1664 (!), die große ist eine neue Schuke-Orgel im alten Prospekt (1716)

An dem Haus steht „Deo Gloria“ – muss wohl irgendwie zur Kirchengemeinde gehören:

Das Händel-Haus – von außen und im Innenhof:

Noch ein paar gesammelte Eindrücke von Halles spannender und abwechslungsreicher Architektur:

Budapest – Tag 3.1

Unser morgendlicher Spaziergang führte uns heute wieder an einigen sehr interessanten Fassaden vorbei

direkt zum berühmten Café New York

Dort haben wir bei Livemusik von Cello (bis 9:59) und Klavier (ab 10:00) sehr lecker (und teuer) gefrühstückt

Tja, und von wegen teuer……. jetzt hat mir WordPress gerade mitgeteilt, dass mein Speicherplatz voll ist. Hmpf. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: wenn ich morgen bzw. Montag wieder daheim bin, schaue ich mal, was ein Upgrade kostet. Oder ich höre einfach hier auf, weil eh keiner liest, was ich schreibe. Freue mich über Rückmeldungen!!!