Porto – Tag 3

Heute morgen haben wir mal in der anderen Richtung gefrühstückt. Wir haben sage und schreibe nur 3,50 € bezahlt für 1 Kaffee, 1 O-Saft (frisch gepresst!) 1 Brötchen mit Butter und Marmelade, 1 Croissant und 1 Obstsalat! Unglaubliche Preise hier.
Dann ging es mit der U-Bahn runter in die Stadt

Unser erster Weg führte uns in die Igreja dos Congregados, die direkt neben dem São Bento-Bahnhof liegt.

Direkt um die Ecke liegt der Placa da Liberdade, hier sind wir in einen Hop-on-Hop-off-Bus gestiegen, und zwar die große Tour, die bis ans Meer geht!

Geradeaus vor dem Bus sieht man das Rathaus. Näher bin ich noch nicht dran gekommen zum Fotografieren…

Erst ging es durch die Stadt, an einigen bereits bekannten Stellen vorbei

Das hier ist der Rathausturm nochmal aus einer anderen Perspektive

Das Verwaltungsgebäude der Universität am Löwenplatz

Und die zwei Kirchen, die fast zusammen hängen: Igreja das Carmelitas und Igreja do Carmo. Zwischen beiden Kirchen steht ein ein Meter breites Haus, damit die Mönche und die Nonnen „in Keuschheit“ getrennt blieben…

Ein hübsches kleines Haus gegenüber der Kirchen und das alte Hospital Santo Antonio

Museu Nacional de Soares dos Reis

Wieder ein hübsches Haus und das Boavista-Denkmal für die Helden des Unabhängigkeitskrieges: die verbündeten Engländer (Löwe) besiegen Napoleon (Adler)

Portos berühmtes Konzerthaus, Casa da Musica

Die Avenida da Boavista führt übrigens 6 km schnurgeradeaus von der Innenstadt zur Atlantikküste. Blütenpracht am Wegesrand und eine schnuckelige Villa!

An der Küste ein Kunstwerk von Janet Echelman, es symbolisiert ein Fischernetz – ich finde es faszinierend!

Eine kleine Rundfahrt durch Matosinhos, den Stadtteil, in dem es ein Fischrestaurant neben dem anderen gibt:

Und dann sind wir endlich am Atlantik entlang gefahren. Diese Seeluft ist einfach was ganz besonderes! Auf dem ersten Bild das Monumento Tragédia no Mar (erinnert an das Unglück von 1947, bei dem viele Fischer in einem Sturm ums Leben gekommen sind) und auf dem zweiten Bild die „Käseburg“ Castelo do Queijo

Inzwischen fing es leider an zu regnen und da wir ja auf dem offenen Oberdeck des Busses saßen, war das ein klein wenig ungemütlich… aber schon fuhren wir wieder von der Küste weg, den Douro entlang in die Stadt hinein.

Vorbei am Straßenbahnmuseum

Sind wir dann bei der nächsten Gelegenheit ausgestiegen, am Praça de Lisboa. Hier steht der große Torre dos Clérigos, der von der Proportion her so gar nicht zu seiner Kirche passen will:

Und ein paar Schritte weiter die berühmteste (schönste!) Buchhandlung der Welt: Livraria Lello! Hier ließ sich J.K.Rowling für ihren Harry Potter inspirieren und das wird ganz schön vermarktet! Man zahlt 5 € Eintritt(bekommt man beim Buchkauf zurück) und es ist rappelvoll! Aber trotzdem wunderschön…

Danach haben wir einen kleinen Fehler gemacht. Wir wollten zu Fuß zum Palácio de Bolsa (dem Börsenpalast) und es waren Luftlinie auch nur 600 Meter. Aber es war leider sowas von steil! Es ging andauernd bergauf und bergab, das war fürchterlich! Am Schluss ging es diese vielen Treppen (passt nur ein Bruchteil aufs Foto) zum Glück bergab…

Dann waren wir endlich angekommen und verschnauften und stärkten uns in einer Pizzeria! Am Praça do Infante Dom Henrique liegt nicht nur der Palácio da Bolsa, links daneben die Igreja San Francisco.

Sondern auch der Mercado Ferreira Borges – heute kein Markt mehr sondern als Kulturzentrum genutzt

Die kleine Igreja São Nicolau

Und die Skulpturengruppe im Gedenken an Heinrich den Seefahrer

In den Börsenpalast kommt man nur mit einer Führung hinein. Wir durften schonmal einen kleinen Blick hinein werfen und haben eine Führung gebucht für übermorgen. Das wird bestimmt großartig!

Inzwischen regnete es wieder in Strömen und wir flohen in die Franziskaner-Kirche. Erst haben wir uns darüber geärgert, dass wir Eintritt zahlen mussten, aber dann hat es sich doch gelohnt, es gab nämlich noch sehr viel zu sehen! Die Kirche selbst ist über und über mit Gold (vergoldet natürlich nur) ausgestattet und wird auch „die goldene Kirche“ genannt. Eigentlich viel zu viel aber trotzdem faszinierend

Gegenüber ging es dann in die Casa do Despacho – eine Kapelle, ein Versammlungssaal, alles prachtvoll ausgestattet

Und danach ging es noch hinunter in den Keller. In die Gruft mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Warm und tatsächlich irgendwie gemütlich. Händels Messiah lief im Hintergrund und wir wollten irgendwie gar nicht mehr gehen…

Zum Abschluss des Tages noch ein Bild der Fassade der Kirche

Und dann haben wir uns nach Hause ubern lassen…

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